Am Freitag, dem 29. Mai 2026, wird es im Hauptgebäude der Leopoldina in Halle (Saale) wieder spannend! Von 13 Uhr bis 17 Uhr sind alle Naturbegeisterten herzlich eingeladen, beim Langen Tag der StadtNatur mitzumachen. Die Veranstaltung, die bereits zum dritten Mal in Halle stattfindet, bietet ein buntes Programm für Jung und Alt. Hier können Besucherinnen und Besucher in die faszinierende Welt der mikroskopischen Lebewesen eintauchen und die Vielfalt der Pflanzen und Tiere im Park der Leopoldina entdecken.

Die Mitmachaktion „Klein, kleiner, mikroskopisch“ verspricht, ein echter Hit zu werden! Biologinnen und Biologen werden vor Ort sein und mit Bestimmungstafeln sowie Mikroskopen unterstützen. Das Besondere daran? Es ist eine kostenlose Veranstaltung, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Um 17 Uhr gibt es zudem einen Vortrag von Prof. Dr. Aletta Bonn, die als Professorin für Ökosystemleistungen über die Bedeutung von Citizen Science für den Naturschutz sprechen wird. Wer sich für die Verbindung von Wissenschaft und praktischen Naturschutz interessiert, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen.

Ein Blick hinter die Kulissen

Das Event wird von der Umweltbildungsstation des Peißnitzhaus e. V. organisiert und findet im Rahmen des gesamten Veranstaltungszeitraums vom 29. bis 31. Mai statt. Die Webseiten von Leopoldina und zum Langen Tag der StadtNatur bieten weitere Informationen. Wenn man sich das alles so anschaut, wird schnell klar, dass gerade die Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern in den Naturschutz eine wichtige Rolle spielt. Bürgerwissenschaft, oder Citizen Science, ermöglicht es, langfristige Bestandsentwicklungen für Arten und Ökosysteme aufzuzeigen, und das ist nicht nur für Wissenschaftler von Bedeutung, sondern für uns alle.

In Deutschland wird Citizen Science in vielen Naturschutzprojekten eingesetzt. Die Erkenntnisse, die durch die ehrenamtlichen Wissenschaftler gewonnen werden, dienen dazu, Empfehlungen für den Schutz und die Pflege von Arten zu formulieren. Dabei wird die Erfassung von Arten und Gemeinschaften als essenziell angesehen, um konkrete Schutzmaßnahmen zu entwickeln. So können Langzeituntersuchungen auch Antworten auf globale Fragen liefern, etwa zu den Auswirkungen klimatischer Veränderungen.

Ein Aufruf zur Teilnahme

Das Engagement von Freiwilligen ist entscheidend. Die Herausforderungen in den Schutzgebieten sind oft groß, und Citizen Science kann helfen, diese zu überwinden. Das Freiwilligenprogramm „Ehrensache Natur – Freiwillige in Parks“ unterstützt die Naturbeobachtung in diesen Gebieten. Es zeigt sich, dass die Teilnehmenden häufig eine Visualisierung der erhobenen Daten wünschen, was nicht nur die Kommunikation der Ergebnisse erleichtert, sondern auch die Motivation steigert. Und ganz ehrlich, wer möchte nicht aktiv zur Erhaltung unserer Natur beitragen?

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Am Freitag könnte man also nicht nur einen schönen Nachmittag im Park verbringen, sondern gleichzeitig auch etwas über die kleinen, oft übersehenen Lebensformen lernen, die uns umgeben. Vielleicht wird das sogar der Beginn eines neuen Hobbys oder einer neuen Leidenschaft. Wer weiß? Auf jeden Fall ist es eine gute Gelegenheit, sich mit der Natur und der Wissenschaft auseinanderzusetzen und dabei auch noch eine Menge Spaß zu haben!