In der Nacht zu Donnerstag, genauer gesagt gegen zwei Uhr, hat sich auf der A2 am Kreuz Magdeburg ein dramatischer Vorfall ereignet, der die Autobahn für mehrere Stunden lahmlegte. Drei Lkw brannten vollständig aus, und das Ganze begann mit einem Verkehrsunfall. Ein 45-Jähriger fuhr mit seinem Lkw beim Wechsel von der A14 auf die A2 auf zwei weitere Lkw auf, die verkehrswidrig auf dem Standstreifen standen. Der Zusammenstoß riss den Kraftstofftank des auffahrenden Lkw auf, was schließlich zu den furchtbaren Bränden führte. Glücklicherweise gab es laut Polizei keine Verletzten, aber der Schaden wird im mittleren sechsstelligen Bereich geschätzt. Die A2 wurde in beiden Fahrtrichtungen für rund fünf Stunden voll gesperrt; in Richtung Berlin rollte der Verkehr ab dem frühen Nachmittag wieder normal, während sich in Richtung Hannover die letzten Staus erst am Abend auflösten. Wer da auf der A2 unterwegs war, musste sich in Geduld üben – und das ist nicht gerade eine Tugend, die man in der Hektik des Alltags gerne aufbringt. Source 1
Technische Defekte und weitere Vorfälle
Ebenfalls am Freitagmorgen, aber bei Braunschweig, gab es einen weiteren Lkw, der von der Spur abkam und in Brand geriet. Um 4 Uhr am Autobahnkreuz Nord stellte der 34-jährige Fahrer einen technischen Defekt fest, konnte sich jedoch rechtzeitig aus dem Fahrzeug retten, bevor das Inferno richtig losging. Seine Ladung – gefrorene Pommes – wurde ebenfalls ein Opfer der Flammen, genauso wie einige Elemente der Lärmschutzwand und etwa 150 Quadratmeter Fahrbahnbelag. Das Ganze führte zu einem Stau im Berufsverkehr von über 15 Kilometern! Die A2 und die Zubringer von der A391 wurden gegen 11 Uhr wieder freigegeben, aber der Parallelfahrstreifen aus Richtung Hannover bleibt voraussichtlich bis Samstagabend gesperrt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf etwa 500.000 Euro. Man fragt sich, wie viele Pommes man für so einen Betrag kaufen könnte – und ob sie nach dem Brand noch genießbar wären. Source 2
Überregionale Lkw-Brände
Ein Blick über die Landesgrenzen hinweg zeigt, dass solche Vorfälle nicht nur ein Einzelfall sind. Am Wochenende sorgten zwei Lkw-Brände auf hessischen Autobahnen für stundenlange Sperrungen und Staus. Am Samstagmorgen entdeckte ein 47-jähriger Fahrer Rauch im Motorraum seines Lkw auf der A4 zwischen Bad Hersfeld und Kirchheim. Er konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen, doch das Feuer griff schnell auf den Anhänger über, der mit Spraydosen beladen war. Die A4 musste daraufhin in beide Richtungen gesperrt werden, was mehrere Stunden dauerte. Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag auf der A3, wo ein Lkw und ein Transporter vollständig ausbrannten. Hier wurde der Fahrer des Transporters leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Ursachen für diese Brände scheinen ebenfalls technische Defekte zu sein, die nicht zu unterschätzen sind. Source 3
