Heute ist der 20.04.2026 und die Handballwelt blickt auf die Kölner Arena, wo der TBV Lemgo Lippe im kleinen Finale des DHB-Pokals für Furore sorgte. In einem spannenden Duell besiegte das Team aus Lemgo den SC Magdeburg mit 35:31 (16:15). Vor ausverkauftem Haus, mit 19.750 begeisterten Zuschauern, zeigte Lemgo eine starke Leistung und sicherte sich somit den dritten Platz im Pokal.
Der Weg ins kleine Finale war für Lemgo jedoch steinig. Am Vortag musste das Team im Halbfinale eine knappe Niederlage gegen die Füchse Berlin hinnehmen, die das Spiel mit 39:36 für sich entschieden. Im anderen Halbfinale überraschte der Bergische HC, der Magdeburg nach einem spannenden Siebenmeterwerfen mit 31:30 besiegte. Somit trafen im Spiel um Platz drei zwei der besten Mannschaften der Handball-Bundesliga aufeinander.
Spannung von Beginn an
Das Spiel begann für Lemgo vielversprechend. Nach nur zehn Minuten führten sie bereits mit 6:3. Doch der SC Magdeburg ließ sich nicht abschütteln und glich nach 13 Minuten zum 6:6 aus. In der 24. Minute feierte der junge Len Kehrmann seinen ersten Profitor und brachte Lemgo mit 14:12 in Führung. Kurzzeitig konnte Magdeburg sogar mit 14:15 in Führung gehen, doch Lemgo ging mit einer knappen 16:15-Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel setzte Lemgo seinen Siegeszug fort und baute die Führung auf 21:17 aus. In der zweiten Halbzeit traf Magdeburg auf Schwierigkeiten, insbesondere in der Wurfqualität, was sich letztendlich als entscheidend herausstellen sollte. Zehn Minuten vor Schluss führte Lemgo bereits mit 30:23 und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen.
Ein gelungener Abschluss
Mit dem Endstand von 35:31 sicherte sich der TBV Lemgo Lippe den dritten Platz im DHB-Pokal und zeigte, dass sie auch nach der Halbfinalniederlage zu Höchstleistungen fähig sind. Diese Leistung wird dem Team und seinen Anhängern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Für weitere Informationen über die Handball-Bundesliga und aktuelle Entwicklungen im Sport können Sie die Seite https://dkb-handball-bundesliga.de/home besuchen.