Heute ist der 20.07.2026, und in Rothenburg a. d. Saale steht ein ganz besonderes Ereignis an. Am kommenden Dienstag, dem 21. Juli, von 11 bis 12 Uhr, findet in der Schule 4 eine Veranstaltung der Mitteldeutschen Zeitung unter dem Titel „Redaktion im Dialog“ statt. Dabei dreht sich alles um 500 Jahre Industriegeschichte in Rothenburg. Die MZ-Reporter Luisa König und Isabell Sparfeld werden durch die Veranstaltung führen, und als besonderer Gast wird Diethard Kießling anwesend sein, der die Spurensuche durch die Vergangenheit Rothenburgs unterstützt. Es gibt sogar die Möglichkeit, die neueste Ausstellung zur Industriegeschichte zu besuchen und mit der Redaktion sowie Kießling ins Gespräch zu kommen. Wer vorab Ideen oder Themenvorschläge hat, kann diese per E-Mail an die Redaktion senden. Nach der Veranstaltung wird es eine ausführliche Nachberichterstattung in der Mitteldeutschen Zeitung sowie auf den digitalen Kanälen geben – in Text, Bild und Video. Wer also neugierig auf die industrielle Vergangenheit dieser Region ist, sollte sich diesen Termin auf keinen Fall entgehen lassen! Mehr Informationen zur Veranstaltung hier.

Der Verein und seine Projekte

Der Veranstaltungsrahmen ist nicht zufällig gewählt. Der Verein zur Förderung der 500-jährigen Industriegeschichte Rothenburgs wurde bereits am 28. Februar 2008 gegründet und hat sich seither auf die Geschichte der Stadt im Kontext der industriellen Entwicklung in Mitteldeutschland fokussiert. Mit aktuell 35 Mitgliedern ist der Verein aktiv und engagiert, insbesondere durch verschiedene Hauptprojekte. Eine der beeindruckendsten Initiativen ist die Dauerausstellung zur Industrie- und Ortsgeschichte, die in der Alten Schule, einem historischen und denkmalgeschützten Gebäude, untergebracht ist. Dort gibt es sechs Ausstellungsräume, die sich mit Themen wie der Wasserkraftnutzung, der Kupferverhüttung und der Draht- und Seilherstellung befassen. Diese Ausstellungen sind nicht nur lehrreich, sondern bieten auch einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit, ergänzt durch Fotografien von Schulklassen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.

Nicht zu vergessen ist die historische Schlackenhalde, die von 1415 bis 1820 in Betrieb war und heute ein touristischer Anziehungspunkt ist. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Ausblick auf das Untere Saaletal. Schautafeln informieren über die Tier- und Pflanzenwelt sowie die industrielle Geschichte der Region. Für all jene, die sich für die Geschichte Rothenburgs interessieren, ist der Verein eine wahre Schatzkammer voller Informationen. Ein weiteres Highlight sind die vierteljährlichen Informationsblätter „Rothenburger Geschichte(n)“, die positives Feedback erhalten haben.

Veranstaltungen und Gemeinschaftssinn

Der Verein organisiert auch verschiedene Veranstaltungen, die den Gemeinschaftssinn und die Heimatverbundenheit fördern sollen. Dazu zählen der „Rothenburger Sommerausklang“ im September, der „Rothenburger Advent“ im Dezember und sogar eine Jubiläumsfahrt zur 100-jährigen Eisenbahnstrecke Könnern – Rothenburg im Jahr 2017. In diesem Jahr gab es zudem Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag des Magdeburg-Halberstädtischen Oberbergamtes – ein Ereignis, das die lange Geschichte der Region unterstreicht.

Es ist wirklich spannend zu sehen, wie Rothenburg a. d. Saale sich um ihre industrielle Vergangenheit kümmert und gleichzeitig eine lebendige Gemeinschaft aufbaut. Die Veranstaltungen und Ausstellungen sind nicht nur für Geschichtsinteressierte ein Gewinn, sondern tragen auch dazu bei, das Erbe der Stadt lebendig zu halten. Wer mehr über die beeindruckende Geschichte erfahren möchte, sollte sich die Gelegenheit, mit den Experten zu sprechen, nicht entgehen lassen. Hier geht es zur Webseite des Vereins.

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