Heute, am 19. Juli 2026, schwelgen die Menschen in Wittenberg und Umgebung noch in den Erinnerungen an ein aufregendes Wochenende voller Kunst und Kultur. Die Sommerferien sind in vollem Gange, und während viele in den Urlaub fahren oder sich mit Reiseplänen beschäftigen, gibt es in der Lutherstadt einige besondere Events, die man nicht verpassen sollte. Die Informationen stammen unter anderem von mz.de.

Am Samstag, dem 18. Juli, wurde die Vernissage zur Ausstellung „Stein-Zeit“ von Heidrun Feistner in der Coswiger Straße 22 gefeiert. Ab 14 Uhr konnten die Besucher die eindrucksvollen Skulpturen von Feistner bewundern, die das Lebendige und seine Zeit reflektieren. Auch die Fotografien von Olaf Mokansky, der mit seinen Arbeiten „Trainscapes“ eindrucksvolle Landschaften einfängt, waren Teil dieser Ausstellung. Kunstliebhaber kamen hier voll auf ihre Kosten!

Kulturelle Höhepunkte der Region

Doch damit nicht genug! Um 19 Uhr fand ein Konzert mit Ralph Brauner in der Gassmühle Rotta statt. Für nur 20 Euro gab es ein Programm, das von Country über Blues bis hin zu Jazz und Singer/Songwriter-Balladen reichte. Brauner, bekannt für seine unplugged Versionen von Eric Clapton, brachte mit seiner Musik die Gäste in Stimmung. Seine Solo-CD „Moving Forward“ wurde sicherlich von vielen Fans sehnlichst erwartet.

Die Feierlichkeiten zum 51. Rosenfest in Schleesen, die am 17. und 18. Juli stattfanden, zogen ebenfalls viele Besucher an. Am Freitag wurde die Veranstaltung um 18 Uhr eröffnet, gefolgt von einer Ostrockparty und der Krönung der Rosenkönigin um 21:30 Uhr. Am Samstag ging es dann ab 10 Uhr weiter mit einem bunten Trödelmarkt und einem Familiennachmittag. Wer die Gelegenheit hatte, dabei zu sein, wurde mit einem vollen Programm und viel Freude belohnt.

Ein Blick auf die Kunstszene

Am Sonntag, dem 19. Juli, präsentierte die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz die Veranstaltung „Große Kunst in kleinen Happen“ im Schloss Oranienbaum. Unter der Leitung von Robert Hartmann gab es eine Führung, die sich mit der Barockanlage und der Restaurierung von Farbfassungen beschäftigte. Für einen Teilnahmebeitrag von 5 Euro konnte man viel über die Kunstgeschichte erfahren – eine lohnenswerte Investition!

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In Wittenberg selbst fand zudem die Finissage der Ausstellung „Im Traume fast erstickt“ im „Kunst.Projekt.Raum“ statt, wo die Besucher die eindrucksvollen Porträts von Mark-Philipp Tornack nochmals erleben konnten. Ab 14 Uhr hatte man die Möglichkeit, sich mit dem Künstler auszutauschen, bevor die Ausstellung um 19 Uhr offiziell beendet wurde.

Wer die Kunstszene in Wittenberg noch weiter erkunden möchte, hat die Chance, die Dauerausstellung „Vergessene Schätze. Stadt- und Landschaftsansichten“ von Wilhelm Schmied im Alten Rathaus zu besuchen. Diese Ausstellung wird bis zum 18. September 2026 zu sehen sein und zeigt beeindruckende Werke eines bedeutenden Malers und Grafikers, der in der Region gewirkt hat. Der Eintritt ist frei, und die Öffnungszeiten sind von Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 11 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr.

Die Jugendkunstschule der Cranach-Stiftung feiert ebenfalls mit einer Ausstellung zum 30-jährigen Bestehen, die am 5. Juni 2026 eröffnet wurde und bis zum 18. September 2026 läuft. Hier wird die Geschichte der Kunstschule beleuchtet, und die Werke ehemaliger Schülerinnen und Schüler kommen zur Schau. Ein absoluter Leckerbissen für Kunstinteressierte!

Wittenberg zeigt sich also nicht nur als Stadt der Reformation, sondern auch als ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur. Von Ausstellungen über Konzerte bis zu Festivals – hier ist wirklich für jeden etwas dabei! Wer die Stadt besucht oder in der Nähe ist, sollte sich diese Veranstaltungen nicht entgehen lassen und die kreative Atmosphäre aufsaugen.

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