Die NINERS Chemnitz sorgten am vergangenen Wochenende für einen echten Basketball-Krimi in der Hauptstadt. Mit einem knappen 84:82-Auswärtssieg gegen ALBA Berlin bleiben die Chemnitzer im Rennen um die begehrten Playoff-Plätze. Das Team von Trainer Rodrigo Pastore zeigte sich von Beginn an energisch und setzte sich früh ab. Nach nur drei Minuten stand es bereits 9:4 für Chemnitz, und Kevin Yebo, der an diesem Abend sein 1.500. Karrierepunkt in der easyCredit BBL erzielte, führte sein Team mit sieben Punkten in Folge an.

ALBA Berlin, das mit hohen Erwartungen in diese Partie ging, konnte den Rückstand zunächst aufholen, kam aber nie richtig ins Spiel. Die Halbzeitpause sah Chemnitz mit 52:39 in Führung – eine beeindruckende Leistung mit einer Feldwurfquote von 60% und nur fünf Ballverlusten. Doch wie es im Basketball oft der Fall ist, sollte die zweite Halbzeit alles ändern. Jack Kayil, der beste Scorer für Berlin, sorgte mit einem 10:0-Lauf dafür, dass das Spiel spannend blieb. Letztlich ging es in die Schlussphase, in der die Führung mehrmals wechselte. Eric Washington glich zum 82:82 aus, bevor Corey Davis mit zwei entscheidenden Freiwürfen fünf Sekunden vor Schluss den Sieg sicherte.

Ein Spiel voller Emotionen

Ein Blick auf die Zuschauerzahlen zeigt, dass die Chemnitzer Fans ihre Mannschaft lautstark unterstützten. Über 1.000 Anhänger reisten mit einem Sonderzug an, um ihr Team zu feiern. Kostja Mushidi, ein weiterer Schlüsselspieler, äußerte sich optimistisch über die Chancen auf eine Postseason und betonte, dass das Team an sich glaubt und nicht mental nach Hause fährt. Man spürte förmlich die Begeisterung, die in der Uber Arena herrschte, wo insgesamt 10.325 Fans das Spiel verfolgten.

Auf der anderen Seite blieb ALBA Berlin mit diesem Ergebnis hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die Berliner haben nun 23 Siege und 10 Niederlagen und verpassen es, den zweiten Tabellenplatz vorzeitig zu sichern. Jack Kayil war mit 19 Punkten der Top-Scorer für ALBA, gefolgt von Justin Bean und Moses Wood, die 14 und 11 Punkte beitrugen. Für Chemnitz punkteten gleich sechs Spieler zweistellig, was die Teamleistung unterstreicht.

Ein Blick in die Zukunft

Die NINERS Chemnitz klettern mit diesem Sieg auf Platz 11 und haben nun den zehnten Platz inne, der für die Play-Ins berechtigt. Die nächsten Herausforderungen stehen schon vor der Tür: Am 7. Mai geht es gegen die SKYLINERS Frankfurt. Für die Chemnitzer wird es spannend bleiben, während ALBA sich auf die kommende Partie gegen Science City Jena vorbereiten muss. Es bleibt abzuwarten, ob die Berliner aus dieser Niederlage die richtigen Lehren ziehen können.

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