Heute ist der 3. Juni 2026, und es gibt spannende Neuigkeiten aus der Welt des Eishockeys, die sich in unserem Nachbarland Deutschland abgespielt haben. Die Krefeld Pinguine, die in der vergangenen Saison als Meister der DEL2 hervorgingen, haben nun die Lizenz für die Deutsche Eishockey Liga (DEL) erhalten. Damit stehen die Weichen für die kommende Saison auf Aufstieg! Nach all den Herausforderungen, die der Verein in den letzten Jahren durchleben musste – von finanziellen Schwierigkeiten bis hin zum Abstieg aus der ersten Liga 2022 – ist dies ein echter Lichtblick. Die Pinguine mussten zunächst klären, ob sie die Bürgschaft von 1,4 Millionen Euro stemmen können, doch schließlich gab es grünes Licht. Die Chancen für den Aufstieg lagen lange bei 60:40, aber gestern wurde die endgültige Entscheidung getroffen. Die Krefeld Pinguine erhalten als Zweitliga-Meister die Lizenz für die 1. Liga, während die Dresdner Eislöwen, die als sportlicher Absteiger feststehen, in die DEL2 zurückkehren müssen.

Der Geschäftsführer der Krefeld Pinguine, Peer Schopp, hat betont, dass alle Voraussetzungen für die Teilnahme an der DEL geschaffen wurden. Sie hatten die Lizenzunterlagen fristgerecht eingereicht und die erforderliche Gebühr überwiesen – und das gleich zwei Tage vor Ablauf der Frist! Ein echter Kraftakt, wenn man bedenkt, dass sie im April die Meisterschaft gegen die Kassel Huskies gewonnen haben. Das Team kann also voller Vorfreude in die Planung für die kommende Saison starten, während die Eislöwen sich nun auf den Aufbau eines neuen DEL2-Teams konzentrieren müssen. Laut ihrer Mitteilung sind sie nicht gezwungen, umzuswitchen, sondern können in Ruhe an einem neuen Team arbeiten, das in den nächsten Jahren eine Chance auf den Zweitliga-Titel haben soll.

Auf- und Abstiegsregelung verlängert

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Verlängerung der Auf- und Abstiegsregelung zwischen der PENNY DEL und der DEL2 bis mindestens 2030. Diese Regelung wird von vielen als positiv bewertet. Die Mindestkapazität der Arenen entfällt, und die Punkte beim Stadionindex wurden neu definiert. Für die Pinguine könnte das eine Erleichterung darstellen, denn die Anforderungen sind nun etwas großzügiger gestaltet. Die Bedingungen für den sportlichen Aufstieg bleiben jedoch bestehen. Eine Grundbürgschaft von 250.000 Euro muss bis zum 24. Mai vor der jeweiligen Saison eingereicht werden, und der Meister der DEL2 muss die Bürgschaft auf die komplette Lizenzvergütung für den Aufstieg erhöhen.

Die Krefeld Pinguine haben es also geschafft, den Sprung zurück in die DEL zu wagen, und die Dresdner Eislöwen haben die Möglichkeit, sich in der DEL2 neu aufzustellen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die beiden Teams entwickeln und welche Überraschungen die nächste Saison für die Fans bereithält. Die Eishockey-Saison in Deutschland hat auf jeden Fall viel Potenzial – und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden.