Heute, am 18. Mai 2026, ist in Görlitz ein tragischer Vorfall geschehen. Gegen 17:30 Uhr ist ein Mehrfamilienhaus in der James-von-Moltke-Straße, unweit des Görlitzer Bahnhofs, eingestürzt. Das hat die Anwohner in der Umgebung in große Aufregung versetzt. Mehrere Notrufe erreichten die Einsatzkräfte, und die Lage vor Ort ist angespannt. Inzwischen sind Polizei und Feuerwehr mit einem großen Aufgebot an Rettungskräften am Einsatzort und versuchen, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Momentan bleibt unklar, ob es Verletzte oder sogar Tote gibt. Die Suche nach möglichen Opfern kann jedoch erst beginnen, wenn der Bereich als sicher eingestuft ist, was momentan aufgrund der instabilen Lage noch nicht möglich ist.

Die genaue Ursache für den Einsturz ist bislang ungeklärt. Die Polizei hat jedoch eine Gasexplosion als mögliche Ursache ins Spiel gebracht. Zeugen berichteten von einem lauten Knall und einem starken Gasgeruch. Am Montagabend wurde schließlich ein Gasleck bestätigt, was die Situation noch dramatischer macht. Oberbürgermeister Octavian Ursu (CDU) äußerte, dass mehrere Personen vermisst werden. Rund 120 Rettungskräfte, einige davon mit speziellen Messgeräten ausgestattet, sind im Einsatz. Eine Rettungshundestaffel unterstützt die Suche nach Vermissten, die die ganze Nacht über fortgesetzt wird.

Evakuierungen und Straßensperrungen

Der Bereich um die Einsturzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Etwa zehn umliegende Häuser wurden evakuiert. Die meisten der Evakuierten haben bei Verwandten und Bekannten Zuflucht gefunden, nur wenige mussten in einer Notunterkunft untergebracht werden. Die James-von-Moltke-Straße ist zwischen Schillerstraße und Emmerichstraße gesperrt, und die Görlitzer Verkehrsbetriebe GVB haben bereits auf Einschränkungen und Umleitungen hingewiesen, die auch die Buslinie B und den D-Bus betreffen.

Die Situation ist angespannt und die Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck daran, Klarheit über die Lage zu bekommen. Die Berichterstattung wird fortlaufend aktualisiert, und es bleibt zu hoffen, dass die Rettungskräfte bald positive Nachrichten über mögliche Überlebende bringen können. In der Zwischenzeit bleibt die Bevölkerung in der Umgebung in Sorge und wartet gespannt auf weitere Informationen.