Heute ist der 8.07.2026, und die Nachrichten aus Leipzig sind alles andere als langweilig. Brajan Gruda bleibt bei RB Leipzig – zumindest vorerst. Der 23-Jährige wurde mit einer Leihe von Brighton & Hove Albion nach Leipzig ein weiteres Mal in den Fokus gerückt. Es wurde eine Einigung erzielt, die es Gruda ermöglicht, bis zum Sommer 2027 in der sächsischen Metropole zu bleiben. Das Besondere an diesem Deal? Es gibt eine Kaufpflicht, die an bestimmte Bedingungen gekoppelt ist, wie Spielzeit, Scorerwerte und das Abschneiden in der Tabelle. Ja, das kann teuer werden! Die Ablöse, sollte die Klausel aktiviert werden, liegt zwischen 25 und 30 Millionen Euro. Damit würde Gruda zu den zehn teuersten Zugängen von RB Leipzig zählen, was schon eine Ansage ist.

Der Spieler selbst hat in der Rückrunde seiner ersten Saison bei Leipzig in 14 Spielen sechs Torbeteiligungen erzielt, was ihm eine gewisse Vertrautheit mit der Bundesliga verschafft hat. Dabei hat er in acht Spielen von Beginn an auf dem Platz gestanden und sich als variable Kraft im offensiven Mittelfeld oder auf dem rechten Flügel bewährt – was ihn für Trainer Martin Demichelis besonders wertvoll macht. Übrigens, Gruda hat bereits einen Vertrag bei Brighton bis 2028, nachdem er im August 2024 für 31,5 Millionen Euro von Mainz 05 zu den Seagulls gewechselt ist. In 45 Einsätzen für Brighton erzielte er vier Tore und bereitete acht vor – eine solide Bilanz für einen jungen Spieler.

Der Weg nach Leipzig

Sein Wechsel nach Leipzig im Januar 2023 war zunächst als Leihe für eine Million Euro gedacht. In der Rückrunde kam er dann richtig in Schwung und steuerte in seinen Spielen drei Tore und drei Vorlagen bei. Eine bemerkenswerte Entwicklung, die dazu führte, dass die Verantwortlichen von RB Leipzig nicht lange zögerten, als sich die Möglichkeit für eine erneute Verpflichtung bot. Man fragt sich, wie viele Talente wie Gruda noch in der Pipeline sind, die nur darauf warten, in einem großen Verein Fuß zu fassen. Die Verpflichtung von Rocco Reitz für 20 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach und Ota Yamamoto für 500.000 Euro von RB Omiya Ardija unterstreicht zudem die Ambitionen von RB, die Mannschaft weiter zu verstärken. Es wird spannend zu sehen, wie sich die neuformierte Truppe in der kommenden Saison schlägt.

Leipzig hat in der vergangenen Saison den vierten Platz in der Bundesliga erreicht und sich damit erneut für die Champions League qualifiziert. Ein Erfolg, der mit dem vorzeitigen Ende der Amtszeit von Trainer Ole Werner und der Übernahme durch Martin Demichelis einherging. Das zeigt, dass in der Bundesliga nichts sicher ist und der Druck, der auf den Schultern der Trainer lastet, enorm ist. Aber zurück zu Gruda! Er könnte, wenn alles gut läuft, eine Schlüsselrolle in den Planungen von Demichelis einnehmen und das Team weiter nach vorne bringen.

Die Fans in Leipzig dürfen sich auf eine interessante Saison freuen, in der junge Talente das Spielgeschehen prägen könnten. Und wie immer gilt: Die Zeit wird zeigen, ob Gruda tatsächlich zur teuersten Verpflichtung von Leipzig zählen wird. Es bleibt spannend!

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