Am Dienstag, dem 5. Mai 2026, findet in Hannover ein spannendes Viertelfinal-Rückspiel in der European League statt. Der TSV Hannover-Burgdorf trifft auf die SG Flensburg-Handewitt. Das Hinspiel endete mit einem knappen 39:39-Unentschieden, was für beide Teams die Chancen auf das Erreichen des Final Four in Hamburg auf 50:50 anhebt. Bei Flensburg, dem Titelverteidiger, droht nach dem Remis im Hinspiel das Aus. Das macht die Situation besonders brisant.
Die Vorzeichen könnten nicht unterschiedlicher sein: Während Flensburg am Wochenende spielfrei hatte, musste Hannover-Burgdorf in der Bundesliga eine knappe 29:30-Niederlage gegen den Bergischen HC hinnehmen. TSV-Trainer Juan Carlos Pastor hat bereits betont, dass eine Verbesserung der Abwehr unerlässlich ist, um gegen die stark aufspielenden Flensburger bestehen zu können. Da wird es auch darauf ankommen, ob Ales Pajovic, der Trainer der SG, sein Team so einstellen kann, dass sie ein Siebenmeterwerfen vermeiden. Die Nervosität dürfte also spürbar sein!
Das Duell um den Einzug ins Halbfinale
Flensburg hat mit dem Ziel, ein Titel-Triple zu gewinnen, viel zu verlieren. Aktuell steht die Mannschaft auf dem zweiten Platz in der Liga, was die direkte Qualifikation für die Champions League betrifft. Das macht die Begegnung nicht nur für die Fans spannend, sondern auch für die Spieler, die sich in Topform präsentieren müssen. Besonders interessant wird es, da die Kieler Handballer im Viertelfinal-Rückspiel eine Drei-Tore-Niederlage wettmachen müssen.
Die Flensburger haben sich in der EHF European League als eines der besten Teams etabliert. Insgesamt nehmen 32 Mannschaften an der Gruppenphase der EHF European League teil, aus denen die beiden Bestplatzierten jeder Gruppe in die Hauptrunde einziehen. Diese beginnt im Februar 2025 und umfasst insgesamt 148 Spiele bis zur Ermittlung des Siegers der EHF European League 2024/25. Wusstet ihr, dass Deutschland und Spanien mit je vier Mannschaften am häufigsten vertreten sind? Das zeigt, wie stark der Handball in diesen Ländern ist!
Ein Blick auf die Gruppenphase
In der Gruppenphase sind 17 Nationen vertreten, zwei weniger als in der vergangenen Saison. Unter den teilnehmenden Ländern finden sich auch Nationen wie Frankreich, Dänemark, Portugal und viele weitere. Besonders spannend ist, dass der Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt nur ein Team aus den EHF Finals 2024 in der European League hat – ein gewisses Druckgefühl ist also nicht zu leugnen. Auch die Füchse Berlin und Dinamo Bukarest spielen in der EHF Champions League, während die Rhein-Neckar Löwen sich nicht qualifizieren konnten.
Am Dienstag wird sich zeigen, ob Hannover-Burgdorf das Wunder schaffen kann, ins Halbfinale eines europäischen Wettbewerbs einzuziehen. Die Atmosphäre in der Halle wird sicherlich elektrisierend sein, und die Fans dürfen sich auf ein packendes Handballspiel freuen, bei dem alles möglich ist. Spannung pur!