Lübeck im Wandel: NEUE LÜBECKER investiert in nachhaltige Wohnprojekte
Heute ist der 6. Juni 2026 und Lübeck steht im Zeichen von Veränderungen. Die NEUE LÜBECKER hat im Jahr 2025 beeindruckende 83,7 Millionen Euro in Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen investiert. Ein großer Teil dieser Summe, genauer gesagt 49,4 Millionen Euro, floss in die Modernisierung des Wohnungsbestands. Der technische Vorstand, Dr. Uwe Heimbürge, hebt hervor, wie wichtig die Dekarbonisierung für die Zukunft ist. Besonders der Einsatz moderner Heizungsanlagen spielt dabei eine zentrale Rolle. Doch wie das immer so ist: Hohe Baukosten, steigende Zinsen und die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind Herausforderungen, die die Wohnungsbranche im Moment ordentlich zu schaffen machen.
Im Geschäftsjahr 2025 konnte die NEUE LÜBECKER trotzdem einen stabilen Jahresüberschuss von 12,85 Millionen Euro erzielen. Die Eigenkapitalquote stieg erfreulicherweise auf 39,0 Prozent. Marcel Sonntag, der Vorstandsvorsitzende, betont die Wichtigkeit von Wirtschaftlichkeit für die Nachhaltigkeit. Die Genossenschaft bewirtschaftet insgesamt 15.812 Wohnungen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern, und die durchschnittliche Nettokaltmiete liegt bei 7,83 Euro pro Quadratmeter. Beeindruckend, oder?
Fokus auf nachhaltige Projekte
Wenn wir einen Blick auf die laufenden Projekte werfen, wird schnell klar, dass hier viel in Bewegung ist. In der Lindwurmstraße in Travemünde sind bereits zwei von fünf Bauabschnitten abgeschlossen. Dort entstehen 15 neue Wohnungen in Holzbauweise – ein klarer Schritt in Richtung nachhaltiges Bauen. Das Energiekonzept sieht den Einsatz von Wärmepumpen, Erdsonden und Photovoltaikanlagen vor. Die gesamte Maßnahme soll bis Sommer 2028 abgeschlossen sein. Auch in der Scharhörnstraße steht eine energetische Modernisierung von fünf Gebäuden mit 115 Wohnungen an. Und in Lübeck-Kücknitz wird bis 2026 an der Quartiersaufwertung gearbeitet. Das sind alles Schritte, die nicht nur den Wohnraum verbessern, sondern auch zur Reduzierung von CO₂-Emissionen beitragen.
Um das Ziel einer nahezu klimaneutralen Gebäudebestands bis 2050 zu erreichen, ist die umfassende Sanierung der Gebäude in Deutschland unerlässlich. Die Bundesregierung hat die Energiewende ausgerufen und die NEUE LÜBECKER scheint sich hier gut zu positionieren. Laut dem Umweltbundesamt ist die Energieeffizienz von Wohngebäuden in Deutschland allerdings ins Stocken geraten, trotz aller Fortschritte. Die Herausforderung, den Energieverbrauch zu senken, ist also weiterhin groß. Warmwasserbereitung trägt dabei erheblich zum Endenergieverbrauch privater Haushalte bei, was zeigt, dass Energiesparen nicht einfach ist, aber notwendig bleibt.
Nachhaltigkeit im Fokus
Das Thema Nachhaltigkeit bleibt ein zentrales Anliegen in der Wohnungswirtschaft. Fortschritte werden vor allem in den Bereichen Energiewende, altersgerechter Umbau und Quartiersarbeit erzielt. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat die Aufgabe, die nationale Nachhaltigkeitsstrategie voranzutreiben und konkrete Handlungsfelder und Projekte zu benennen. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) trägt dazu bei, die Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen transparenter zu machen. Das ist wichtig, um Anreize für nachhaltige Praktiken zu schaffen.
Die NEUE LÜBECKER wird ab 2027 wieder stärker in den Neubau einsteigen, wie Dr. Uwe Heimbürge ankündigte. Das könnte ein weiterer Schritt in die richtige Richtung sein, um den Herausforderungen der Wohnungsbranche zu begegnen und gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes zu tun. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Projekte entwickeln und welche Impulse sie für die Region setzen werden!
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