Heute ist der 20.07.2026 und wir werfen einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Immobilienmarkt in Deutschland, insbesondere in den Kreisen Segeberg, Pinneberg und Stormarn. Eine neue Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) für den Postbank-Wohnatlas hat spannende Erkenntnisse über die Preissteigerungen für Eigentumswohnungen in diesen Regionen zutage gefördert. Der Wohnatlas, der jährlich erscheint, analysiert die Preisentwicklung in 400 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland. Dabei zeigt sich, dass die Kaufpreise in Segeberg, Pinneberg und Stormarn bis 2035 erheblich steigen werden.

Im Kreis Segeberg wird eine jährliche Preissteigerung von 1,26 Prozent prognostiziert, was eine Gesamtpreissteigerung von 13,4 Prozent bis 2035 bedeutet. Das macht Segeberg zu einer der zehn Regionen in Deutschland mit den höchsten Preisentwicklungen. Aber auch im angrenzenden Stormarn wird ein Anstieg von 12,8 Prozent und im Pinneberger Kreisgebiet von 12,6 Prozent erwartet. Diese Ergebnisse sind bereits inflationsbereinigt, was bedeutet, dass eine Inflation von rund drei Prozent berücksichtigt wurde. Zum Vergleich: In Hamburg wird ein Wert-Plus von nur 3,5 Prozent bis 2035 erwartet, das ist also gerade mal ein Drittel der Steigerungen in den erwähnten Kreisen.

Preisprognosen im Umland der Big 7

<pInteressanterweise zeigt die Studie auch einen Blick auf das Umland der großen Städte, den sogenannten "Big 7". Hier sind die Kaufpreise inflationsbereinigt nur teilweise gestiegen. Zum Beispiel gibt es im Umland von Hamburg eine kleine Ausnahme: Der Landkreis Herzogtum-Lauenburg verzeichnete sogar einen Rückgang von 1,9 Prozent. Im Speckgürtel von Köln war es die Stadt Leverkusen mit einem Minus von 0,8 Prozent. Wenn man sich Stuttgart anschaut, sieht man, dass die Preise dort überwiegend gesunken sind, bis auf den Landkreis Göppingen, wo es einen leichten Anstieg von 1,8 Prozent gab.

In Sachsen hingegen gab es den höchsten Preisanstieg für Eigentumswohnungen mit realen 5,2 Prozent. Das ist schon ein ordentliches Wort. Im Vorjahr erlebte Sachsen allerdings den stärksten Preisabfall mit minus 4,4 Prozent. Auch in anderen Bundesländern beobachtet man unterschiedliche Entwicklungen: Rheinland-Pfalz verzeichnete eine Preissteigerung von 3,0 Prozent, während Bremen mit 2,9 Prozent und Brandenburg mit 2,4 Prozent ebenfalls im Plus sind. Thüringen hingegen sah einen Rückgang von 5,2 Prozent. Das zeigt, wie unterschiedlich die Marktentwicklungen sein können.

Kaufpreisprognosen bis 2035

Wenn wir einen Blick auf die Prognosen bis 2035 werfen, wird deutlich, dass der durchschnittliche Anstieg der Kaufpreise für Eigentumswohnungen bei 0,41 Prozent pro Jahr liegt, inflationsbereinigt. Besonders stark wird der Preisanstieg in Groß- und Mittelstädten sowie im Umland der „Big 7“ erwartet. Dabei zeigt Schleswig-Holstein mit einem Anstieg von 0,8 Prozent pro Jahr eine der stärksten Entwicklungen. In ländlichen Gebieten Ost- und Mitteldeutschlands oder in grenznahen Regionen sieht es jedoch anders aus: Hier sind Preisrückgänge zu erwarten.

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Für Großstädte wird ein stabiler oder sogar steigender Preisverlauf bis 2035 prognostiziert. Der Durchschnitt für diese Städte liegt bei 0,6 Prozent pro Jahr, während Mittelstädte mit 0,5 Prozent rechnen können. Die Kaufpreisprognosen basieren auf dem HWWI-Wohnungsmarktmodell, das Angebots- und Nachfrageentwicklungen analysiert und die Trends auf dem Immobilienmarkt genau im Auge behält. Es bleibt also spannend, wie sich der Immobilienmarkt in den kommenden Jahren entwickeln wird.

Insgesamt zeigen die aktuellen Studienergebnisse, dass die Immobilienpreise in bestimmten Regionen Deutschlands stark steigen werden, während andere Gebiete mit stagnierenden oder sinkenden Preisen zu kämpfen haben. Wer in Segeberg, Pinneberg oder Stormarn investiert, kann sich auf eine positive Wertentwicklung freuen. Wer hingegen in ländlichen Regionen schaut, sollte vielleicht die Augen offen halten – da könnte es ganz anders aussehen.

Für weitere Informationen und Details zur Studie können Sie die vollständigen Ergebnisse auf ndr.de einsehen.

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