In Woltmershausen tut sich was! Simon Bernardo, der neue Cheftrainer des TS Woltmershausen, hat die Zügel in die Hand genommen und sein Team nach einem wackeligen Start auf einen soliden Kurs gebracht. Im Winter übernahm der 39-Jährige, geboren in Angola und aufgewachsen in Baden-Württemberg, die Mannschaft, die sich zu diesem Zeitpunkt auf einem Abstiegsplatz befand. Irgendwie hat er es geschafft, das Team zum Klassenerhalt zu führen – eine echte Überraschung! Das wurde als großer Erfolg gefeiert, besonders in Anbetracht des engen Fernduells mit dem Habenhauser FV.

Doch das ist erst der Anfang. Bernardo ist kein Trainer wie jeder andere. Mit einem klaren Fokus auf das Leitwort „sportliche Miete“ möchte er seine Spieler motivieren und ein Engagement schaffen, das über die üblichen Erwartungen hinausgeht. In den letzten Wochen hat er die Herausforderung angenommen, das Team umzukrempeln. Viele Spieler haben den Verein verlassen – was Bernardo nachvollziehen kann. Aktuell bringt er acht neue Spieler ins Boot, darunter gleich sieben aus den USA. Die Zusammenarbeit mit einem Spielervermittler hat diese Konzentration auf US-Talente möglich gemacht.

Ein Trainer mit Vision

Simon Bernardo ist nicht nur ein Trainer, sondern auch ein leidenschaftlicher Fußballcoach und Fahrlehrer. Seine ersten Schritte machte er in Werders Jugendteams und beim Blumenthaler SV. Während des Urlaubs von José Sanchez übernahm Bernardo bereits im letzten Sommer die Verantwortung an der Seitenlinie. Es war ein Video der Mannschaft, das ihn überzeugte und zeigte, wie sehr die Spieler ihre Träume leben wollen. Und genau das möchte er fördern – ein unterstützendes Klima, in dem auch die Spieler auf der Bank nicht das Gefühl haben, abgehängt zu werden.

Mit Co-Trainer Jorge Brito und Torwart-Trainer Furkan Degirmenci an seiner Seite ist Bernardo bestens aufgestellt, um den gemeinsamen Fortschritt mit der Mannschaft voranzutreiben. Werte wie Einsatz, Zusammenhalt und Teamgeist stehen ganz oben auf seiner Agenda. Er möchte, dass die Spieler nicht nur auf dem Platz, sondern auch abseits davon zusammenarbeiten.

Die Herausforderung annehmen

Wie sieht die Zukunft für den TS Woltmershausen aus? Bernardo ist optimistisch und glaubt fest daran, dass sein neues Team nicht wieder in den Abstiegskampf verwickelt wird. Die bevorstehenden Vorbereitungen sollen dabei helfen, das Prinzip der „sportlichen Miete“ näherzubringen und die Spieler auf das kommende Jahr einzustellen. Bernardo hat großen Respekt vor anderen Mannschaften, aber die Vorfreude auf die neue Saison ist spürbar.

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Egal, was kommt – Woltmershausen wird mit Simon Bernardo an der Spitze und einem frischen Teamgeist in die neue Saison starten. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Team entwickeln wird und ob die gewagte Umstellung auf junge Talente aus den USA Früchte trägt. Eins ist klar: Hier wird mit Leidenschaft und Engagement gearbeitet, und das könnte der Schlüssel zum Erfolg sein!

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