Heute ist der 15.05.2026 und die letzten Tage der Regionalliga-Saison sind angebrochen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem ThSV Eisenach II, der nun als Absteiger aus der Regionalliga feststeht. Am kommenden Samstag, den 16.05.2026, um 19:00 Uhr, wird das letzte Punktspiel bei der SG Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz ausgetragen. Die Spieler haben sich bereits auf dieses Abschlussspiel eingestellt, obwohl die Realität des Absteigens schwer auf den Schultern lastet. Die Mannschaft konnte den Abstieg nicht abwenden, selbst ein möglicher Sieg gegen die HG Köthen hätte nichts daran ändern können.
Die SG Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz hat indes den Klassenerhalt gesichert, nachdem sie mit einem spannenden 35:33-Sieg in Bernburg triumphieren konnten. Ein Blick auf das Hinrundenspiel verrät, dass der ThSV Eisenach II gegen Wittenberg-Piesteritz mit 29:38 verloren hat. Dabei war es Nico Elias, der für Wittenberg-Piesteritz im Hinspiel mit 17 Toren glänzte.
Der Abschied und die Hoffnungen
Die Stimmung im ThSV-Lager ist gemischt. Marec Stupka, der Linkshänder des Teams, äußerte den Wunsch, sich mit einem Sieg aus der Liga zu verabschieden. Auch der ThSV-Linksaußen Leif Katzwinkel freut sich auf das Spiel in seiner ehemaligen Heimstätte. Es ist ein letzter Auftritt, der vielleicht ein wenig von der Traurigkeit des Absteigens ablenken kann. Spielertrainer Qendrim Alaj hofft, dass die Fehler im Angriff minimiert werden können, um den letzten Auftritt zu einem positiven Erlebnis zu machen.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Mit 998 Gegentoren hat die Mannschaft die höchste Zahl in der Liga kassiert. Auch die 880 erzielten Tore konnten die hohe Anzahl an Gegentoren nicht kompensieren. Ein klarer Indikator, dass es in der Defensive nicht so lief, wie es hätte sein sollen. Im letzten Spiel werden alle einsatzfähigen Spieler des ThSV Eisenach II mitwirken, was vielleicht einen Hauch von Hoffnung bringt.
Die Schiedsrichter und die Fans
Für das letzte Spiel wurden die Schiedsrichter Nico Lippoldes und Arthur Punkte eingesetzt. Die ThSV-Fans zeigen sich solidarisch und können im Reisebus zur Abfahrt um 13:00 Uhr von der Werner-Aßmann-Halle mitfahren. Das ist doch eine schöne Geste des Vereins, um die treuen Anhänger zu mobilisieren und ihnen den letzten Spieltag zu ermöglichen. Irgendwie fühlt es sich an, als ob man die letzten Momente zusammen genießen will, bevor sich die Wege trennen.
Diese Saison war für viele Teams herausfordernd. Neben dem ThSV Eisenach II sind auch der HC Aschersleben und der HC Glauchau/Meerane vom Abstieg betroffen. Ein Blick auf die gesamte Regionalliga zeigt, dass die Meister und Vizemeister der zehn Regionalligen in Deutschland aufsteigen können, ein Ziel, das für viele nicht erreicht wurde. In der Regionalliga Nord beispielsweise thront die HG Hamburg-Barmbek mit beeindruckenden 36:6 Punkten, während der ThSV Eisenach II am anderen Ende der Tabelle kämpft.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage in den anderen Ligen weiterentwickelt. Der Handball in Deutschland wird von vielen leidenschaftlichen Fans verfolgt, und trotz der Enttäuschung des Absteigens gibt es immer einen neuen Anfang. Wer weiß, was die nächste Saison bringen wird?