Heute ist der 25.05.2026 und wir schauen mal über die Grenze nach Deutschland, genauer gesagt nach Thüringen. In einer aktuellen Auswertung, die von Philip Morris in Auftrag gegeben wurde, wurden die Daseinsvorsorge in etwa 11.000 Gemeinden bewertet. Überraschenderweise stehen einige Städte in Thüringen nicht gerade glänzend da. So hat Bad Tabarz mit Platz 71 noch eine akzeptable Position erreicht, während Gotha auf Platz 125 landet. Eisenach und Erfurt folgen mit den Rängen 138 und 146. Besonders besorgniserregend ist jedoch die letzte Position für Gerstengrund im Wartburgkreis, die mit Platz 10.810 von 10.817 die schlechteste Bewertung in Thüringen einnimmt.
Das Ranking bezieht sich auf die Versorgung mit Kitas und Schulen, die Anbindung an Verkehrswege wie Autobahnen und Nahverkehr, sowie die Erreichbarkeit von Ärzten, Apotheken und kulturellen Einrichtungen. Auch die Mobilfunkabdeckung und die Verfügbarkeit von Breitband-Internet fließen in diese Bewertung ein. Eine Vielzahl von 17 Indikatoren aus Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitales und Freizeit wurden für die Auswertung herangezogen. Erstmalig berichtet hat das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ über diese Ergebnisse, die die Sorgen um die Daseinsvorsorge in vielen Thüringer Gemeinden deutlich machen.
Schlechte Noten für die Infrastruktur
Die Ergebnisse zeigen, dass die Infrastruktur in einigen Städten und Gemeinden dringenden Handlungsbedarf hat. Zum Beispiel: Bad Tabarz, das als relativ gut eingestuft wurde, hat trotzdem noch viel Luft nach oben. Während die Anbindung an die Autobahn vielleicht in Ordnung sein mag, sieht es mit der Betreuung durch Kitas und Schulen schon anders aus. In Gotha wiederum könnte man meinen, dass die Stadt mit ihrer Historie und Kultur besser platziert sein sollte. Aber das Ranking zeigt, dass die Realität oft anders aussieht.
Die Bewertung von Gerstengrund ist besonders alarmierend. Platz 10.810 von 10.817 ist ein Schlag ins Gesicht für die Bewohner. Hier scheint es, als ob die Daseinsvorsorge ganz auf der Strecke bleibt. Kein einfacher Weg für die Menschen, die dort leben und auf essentielle Dienstleistungen angewiesen sind. Schaut man auf die Kriterien, merkt man schnell, dass es nicht nur um glamouröse Dinge wie Theater und Museen geht, sondern um das tägliche Leben. Es ist die einfache Frage, wie gut kann man seine Kinder betreuen lassen, wie schnell erreicht man einen Arzt und kann man sich darauf verlassen, dass die Internetverbindung während des Homeoffice stabil ist?
Ein Blick in die Zukunft
Was nun? Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen aus diesen Ergebnissen lernen und die richtigen Schlüsse ziehen. Die Daseinsvorsorge ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens in jeder Gemeinde, und hier ist Nachholbedarf angesagt. Es wird spannend sein zu beobachten, wie die Städte und Gemeinden auf die Herausforderungen reagieren. Vielleicht wird in ein paar Jahren eine Verbesserung sichtbar, und wir können dann von einem besseren Ranking berichten. Bis dahin bleibt es eine Herausforderung, die nicht ignoriert werden kann.
