Heute ist der 17.07.2026 und wir werfen einen Blick auf spannende Neuigkeiten aus Gotha, Deutschland. Die Universität Erfurt hat sich wieder etwas einfallen lassen, denn 2027 werden erneut die Herzog-Ernst-Stipendien und Hiob-Ludolf-Fellowships vergeben. Diese Stipendien zielen darauf ab, die Erforschung der Gothaer Sammlungen zu fördern, die ein wahres Schatzhaus historischer Werke darstellen. Die Bewerbungsfrist für interessierte Wissenschaftlerinnen läuft bis zum 30. September 2026, was ja noch ein bisschen Zeit lässt, um die eigenen Unterlagen zusammenzustellen.

Das Stipendienprogramm ist thematisch und disziplinär offen, was bedeutet, dass sich so ziemlich jeder mit einem Forschungsinteresse an den Beständen der Forschungsbibliothek Gotha und den historischen Sammlungen des Verlags Justus Perthes Gotha bewerben kann. Man darf sich wirklich freuen, denn auch das Landesarchiv Thüringen und die Friedenstein Stiftung Gotha können in die Forschung einbezogen werden. Das ist doch eine großartige Gelegenheit für tiefgehende wissenschaftliche Beschäftigung!

Förderung für Doktorandinnen und Postdoktorandinnen

Die Herzog-Ernst-Stipendien bieten eine monatliche Förderung von 1.500 Euro für Doktorandinnen und 2.000 Euro für Postdoktorandinnen. Oh, und für Familien gibt es auch einen Zusatz von 100 Euro. Beides hat eine maximale Dauer von sechs Monaten, was den Stipendiatinnen ermöglicht, sich intensiv mit den wertvollen Beständen zu beschäftigen.

Ein weiteres Highlight sind die Hiob-Ludolf-Fellowships, die für etablierte Wissenschaftlerinnen aus dem In- und Ausland gedacht sind. Hier können sie für ein bis zwei Monate in Gotha forschen und dabei Reise- und Aufenthaltskosten von bis zu 1.500 Euro pro Monat erstattet bekommen. Die Stipendiaten und Fellows sind während ihres Aufenthalts an die wissenschaftlichen Einrichtungen der Universität Erfurt in Gotha gebunden und nehmen aktiv am wissenschaftlichen Leben am Campus teil. Das heißt, es gibt nicht nur Forschungsarbeit, sondern auch die Möglichkeit, Ideen auszutauschen und sich zu vernetzen!

Die Schätze der Forschungsbibliothek Gotha

Die Forschungsbibliothek Gotha auf Schloss Friedenstein zählt zu den bedeutendsten Bibliotheken historischer Bestände in Deutschland und umfasst etwa 700.000 gedruckte Werke. Darunter finden sich beeindruckende 350.000 Drucke aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sowie ca. 11.500 Handschriftenbände. Besonders bemerkenswert ist auch die Sammlung Perthes, die seit 2003 zur Bibliothek gehört und international für ihre geographischen Sammlungen bekannt ist. Die Kartensammlung mit etwa 185.000 Blättern aus dem 18. bis 20. Jahrhundert ist ein wahrer Traum für alle Geografie- und Geschichtsinteressierten!

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Das Forschungszentrum Gotha wurde 2004 gegründet und hat sich auf Kultur- und Wissensgeschichte der Frühen Neuzeit spezialisiert. Es organisiert Vorträge, Konferenzen und Kolloquien, die als Plattform für Stipendiatinnen und Gastwissenschaftlerinnen dienen. Diese lebendigen Formate fördern den Austausch von Ideen und neuestem Wissen in einem inspirierenden Umfeld. Und das ist nicht nur für die Forscherinnen spannend, sondern auch für die Öffentlichkeit, die oft die Möglichkeit hat, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Bewerbung und Teilnahme

Wer sich für die Stipendien interessiert, sollte sich nicht nur mit der Thematik, sondern auch mit den Bewerbungsmodalitäten vertraut machen. Die Unterlagen müssen in einer PDF-Datei eingereicht werden und umfassen unter anderem ein Bewerbungsformular, Lebenslauf und eine Projektskizze. Für die Herzog-Ernst-Stipendien sind zudem zwei aktuelle Gutachten erforderlich. Es ist also ratsam, frühzeitig mit der Vorbereitung zu beginnen!

Die Residenzpflicht in Gotha während des Stipendiums sorgt dafür, dass die Stipendiatinnen vor Ort sind und aktiv am wissenschaftlichen Leben teilnehmen können. Ein öffentlicher Kolloquiumsvortrag zum Abschluss des Forschungsvorhabens ist ebenfalls gefordert. So wird die ehrenvolle Aufgabe, Erkenntnisse aus den Gothaer Bibliotheksbeständen zu präsentieren, zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Die Möglichkeit, in einem solch reichen kulturellen Umfeld zu forschen und zu lernen, ist einfach nur einmalig. Wer also vorhat, sich auf die Stipendien zu bewerben, sollte jetzt die Chance nutzen! Gotha wartet auf interessante Forschungsprojekte und spannende wissenschaftliche Begegnungen.

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