Holger Strien und die Erfolgsgeschichte von Select Cars Racing in Deutschland
Heute ist der 28.06.2026 und die Nachrichten aus Deutschland zeigen, dass sich im Bereich der motorisierten Freizeitgestaltung einiges bewegt. Ein besonders bemerkenswerter Akteur in dieser Szene ist Holger Strien, der Gründer von Select Cars Racing (SCR) in Berga. Strien, gebürtig aus Auleben, hat eine spannende Karriere hinter sich. Seine Ausbildung als KfZ-Mechaniker absolvierte er in der PGH „Gute Fahrt“, und wie viele andere erlebte auch er die Wende in der DDR, die sein Leben nachhaltig beeinflusste.
In den 1990er Jahren begann er mit dem Kauf von Quads, und 1995 war er mutig genug, sein erstes Yamaha-Quad zu erwerben. Das war der Startschuss für seine unternehmerische Reise. Er gründete eine Spedition und wagte sich bald darauf in den Verkauf von Buggys, die auch als „Side by Side“ bekannt sind. Strien ist nicht nur Händler, sondern auch ein Visionär. Er importierte seinen ersten Polaris-Buggy per Luftfracht – höchste Transportkosten waren ihm nicht zu teuer, wenn es um Qualität ging.
Erfolgsgeschichte und Expansion
Sein unermüdlicher Einsatz wurde belohnt: Fünf Jahre lang wurde er als „Bester Händler Europas“ ausgezeichnet und belegte in der Kategorie der Händler außerhalb der USA den beeindruckenden 10. Platz. Ein Wendepunkt war 2015, als er eine leerstehende Immobilie in Berga erwarb. Diese Entscheidung führte zu einem starken Wachstum seines Unternehmens. Heute verkauft SCR rund 300 Fahrzeuge pro Jahr und beschäftigt acht Mitarbeiter.
Strien hat sich als führender Händler in Deutschland für die Kategorie „Side by Side“ etabliert. Das ist schon ziemlich beeindruckend! Neben seinem Unternehmen betreibt er auch eine Pension namens „Casa Luca“ in Rumänien, die nicht nur für Erholung, sondern auch für spannende Touren bekannt ist. Privat ist er mit Mascha, einer Ukrainerin, verheiratet. Mascha ist Lehrerin, kümmert sich um die Buchhaltung bei SCR und sorgt so für einen reibungslosen Ablauf im Unternehmen. Gemeinsam haben sie einen Sohn namens Richard, der sicher auch gerne in die Fußstapfen seines Vaters treten möchte.
Ein Blick in die Automobilgeschichte
Die Erfolge von Holger Strien sind Teil einer langen Tradition in der deutschen Automobilindustrie, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Schon 1886 meldete Carl Benz den „Patent-Motorwagen Nummer 1“ zum Patent an – das erste funktionstüchtige Automobil der Welt. Im Laufe der Jahre gab es zahlreiche Meilensteine, die die Entwicklung der Branche prägten. 1924 setzte Opel als erster deutscher Autohersteller auf Fließbandproduktion, und 1932 wurde die erste Autobahn in Deutschland eröffnet.
Die Evolution der Automobiltechnik ging weiter. 1945 begann die Serienproduktion des VW Käfers, der bis heute ein Kultstatus genießt. Auch der Trabant, der 1957 in der DDR gefertigt wurde, hat einen besonderen Platz in den Herzen vieler Menschen. Diese historischen Entwicklungen sind nicht nur faszinierend, sondern zeigen auch, wie sehr sich die Branche verändert hat – vor allem in den letzten Jahren mit dem Aufkommen von Elektrofahrzeugen und der wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit.
Aktuell steht die deutsche Autoindustrie vor großen Herausforderungen, wie dem weltweiten Chip-Mangel, der seit 2020 die Produktion stark beeinträchtigt. Und die Schwierigkeiten scheinen nicht abzureißen: Im Jahr 2024 meldete VW einen Gewinnrückgang von 63,7%, was viele Beschäftigte in Sorge versetzt. In solch einem dynamischen Umfeld ist es beeindruckend zu sehen, wie Unternehmer wie Holger Strien ihren Platz finden und mit Kreativität und Strategie die Herausforderungen meistern.
Wenn man all diese Entwicklungen betrachtet, wird klar, dass die automobile Landschaft sowohl von Tradition als auch von Innovation geprägt ist. Die kleinen und großen Geschichten, wie die von Strien, sind es, die das Bild abrunden und zeigen, dass Fortschritt immer auch mit persönlichem Engagement und einer Prise Abenteuerlust verbunden ist. Wer weiß, was die Zukunft noch bringen wird?
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