Neues Schülerticket für nur fünf Euro im Monat ab 2027 im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
In einer erfreulichen Nachricht für alle Schüler und ihre Eltern im Landkreis Schmalkalden-Meiningen und der Stadt Suhl wird ab Anfang 2027 ein neues Schülerticket für nur fünf Euro im Monat eingeführt. Landrätin Peggy Greiser gab bekannt, dass dieses Ticket nicht nur für Schüler mit Anspruch auf Schülerbeförderung gilt, sondern für alle Kinder und Jugendlichen. Das klingt doch schon mal richtig gut, oder? Die Idee kam von der CDU-Fraktion, die in der letzten Kreistagssitzung vor der Sommerpause die Prüfung eines entsprechenden Angebots beantragte. Und das Beste daran: Als Vorbild dient der Wartburgkreis, der dieses 5-Euro-Ticket bereits beschlossen hat und nach den Sommerferien umsetzen möchte.
Das Ticket wird täglich ab 14 Uhr im gesamten MBB-Liniennetz gültig sein und auch an Wochenenden, Feiertagen sowie in den Ferien genutzt werden können. Hier zeigt sich, dass die CDU nicht nur auf dem Papier, sondern wirklich an der Freizeitmobilität von Kindern und Jugendlichen interessiert ist. Die Möglichkeiten, die sich hier bieten, um den Alltag für unsere Jüngsten ein bisschen einfacher und vor allem günstiger zu gestalten, sind enorm.
Schüler-Deutschlandticket als Ergänzung
Doch das ist nicht alles! Ab dem 1. August 2025 wird ein weiteres Ticket eingeführt: das Schüler-Deutschlandticket. Dieses Angebot richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 13 mit Hauptwohnsitz im Landkreis. Der reguläre Preis liegt bei 58 Euro pro Monat, allerdings gibt es einen Einführungspreis von 40 Euro pro Monat. Der Landkreis bezuschusst jedes Ticket mit 18 Euro monatlich. Das klingt nach einer fairen Lösung, um Bildungsgerechtigkeit und moderne Mobilität zu fördern. Ein Antragsformular für das Ticket wird auf der Webseite des Landratsamtes bereitgestellt, und der Vorverkauf startet am 1. Juli 2025.
Das Schüler-Deutschlandticket basiert auf dem Deutschlandticket und bietet eine günstige Alternative, auch wenn Berufsschüler mit einem berufsqualifizierenden Abschluss nicht in den Genuss dieses Tickets kommen. Man fragt sich da schon, ob die Entscheidungsträger nicht auch für diese Gruppe eine Lösung finden könnten.
Ein Blick über die Grenzen
Schaut man sich die Diskussionen in anderen Städten an, merkt man, dass die Frage der Schülerbeförderung überall heiß diskutiert wird. In Düsseldorf beispielsweise wird das Deutschlandticket für Schüler in Zweifel gezogen, und man plant, auf ein anderes Modell, das Schokoticket, umzusteigen. Hier könnte die Stadt jährlich über 525.000 Euro einsparen – doch die Kritik kommt schnell: Wie wirkt sich das auf die Familien aus? Schließlich nutzen viele Kinder und Jugendliche Bus und Bahn nicht nur für den Schulweg, sondern auch für Freizeitaktivitäten. Ein schmaler Grat, auf dem die Verantwortlichen balancieren müssen.
In Köln haben Eltern sogar über 8.500 Unterschriften gesammelt, um ein günstigeres Angebot durchzusetzen. Und während das NRW-Verkehrsministerium betont, dass das Schülerticket für 43 Euro mehr Flexibilität bietet, bleibt die Frage: Ist das wirklich genug? Die Diskussion über das beste Ticketangebot für Schüler wird also in ganz Deutschland weitergehen.
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