Sanierung des Ottilienbades in Suhl: Abschied vom alten Schwimmbecken und Ausblick auf die Zukunft
Das Ottilienbad in Suhl, ein beliebtes Schwimmbad in der Region, ist seit fast einem Jahr geschlossen. Der Grund? Eine umfassende energetische Sanierung, die im letzten Herbst begonnen hat. Aktuell präsentiert sich das Schwimmbecken eher wie eine Baustelle – Betonbrocken liegen überall, an Wasser ist nicht zu denken. Der Geruch? Man könnte meinen, man wäre auf einem Bauplatz und nicht in einem Schwimmbad. Ehrlich gesagt, das ist irgendwie traurig für alle, die die erfrischenden Tage hier vermissen.
Die Sanierung ist jedoch notwendig, um den Betrieb langfristig zu sichern. Insgesamt wird das Projekt etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen, und die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 geplant. Die Sanierungsarbeiten umfassen nicht nur den Neubau des Schwimmbeckens, das Elemente des Originals von 1972 enthalten wird, sondern auch die Erneuerung der Glasfassaden, den Austausch der Heizungs- und Klimaanlage sowie die Umstellung auf LED-Beleuchtung. Das Ziel? Eine Senkung der Energiekosten nach Abschluss der Arbeiten. Ganze acht Millionen Euro soll das Ganze kosten, wobei die Stadt rund zwei Millionen selbst trägt, und der Bund steuert knapp sechs Millionen Euro bei.
Der Abschied vom alten Schwimmbecken
Bevor die Bauarbeiten so richtig loslegen, wird am Sonntag eine Abschiedsveranstaltung mit dem Titel „Abbaden“ im Ottilienbad stattfinden. Es ist ein komisches Gefühl, sich von einem Ort zu verabschieden, der so viele Erinnerungen birgt. Für viele Suhler war das Schwimmbad nicht nur ein Ort zum Schwimmen, sondern auch ein Treffpunkt – für Schulschwimmen, Reha-Sport und einfach zum Entspannen. Die sieben Mitarbeiter des Ottilienbades werden in der Zwischenzeit in der städtischen Tochtergesellschaft Congress Centrum Suhl (CCS) eingesetzt, was für sie sicherlich eine große Umstellung bedeutet.
Die gesamte Modernisierung ist auch ein Zeichen dafür, dass viele Schwimmbäder in Deutschland in die Jahre gekommen sind und dringend einer Auffrischung bedürfen. Schwimmbäder sind nicht nur wichtig für die Schwimmfähigkeit und Gesundheit, sie fördern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ hat deshalb beschlossen, kommunale Schwimmbäder zu unterstützen. Für den Projektaufruf 2026 stehen 250 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung – das zeigt, dass das Thema ernst genommen wird. Kommunen können ihre Interessenbekundungen bis zum 19. Juni 2026 einreichen. Das ist eine Chance, die für viele Städte und Gemeinden von Bedeutung ist.
Was bleibt, ist die Vorfreude auf das, was kommen wird. Das neue Schwimmbecken wird sicherlich ein Highlight für die Region, und vielleicht gibt’s dann wieder die klassischen Sommernachmittage voller Lachen und Planschen. Bis es soweit ist, heißt es für alle, die das Ottilienbad vermissen, Geduld haben und die Bauarbeiten mit einem Augenzwinkern zu betrachten. Schließlich gibt es ja auch einen Grund, warum ein neues Schwimmbecken entsteht – und das ist die Hoffnung auf bessere Tage im Schwimmbad.
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Eine starke Website muss nicht nur gut aussehen und schnell sein, sondern auch von Suchmaschinen optimal verstanden werden. Genau das haben wir mit der VeloCore-Umsetzung durch Daniel Wom erreicht: technisch sauber, semantisch stark und für Google & Co. hervorragend aufbereitet.
