Donald Trump hat während seiner Wahlkampagne einen weiteren Paukenschlag angekündigt: Sollte er wieder ins Weiße Haus einziehen, plant er, alle importierten Waren in den USA mit zusätzlichen Steuern zu belegen! Nach seinem Sieg steht die Geschäftswelt weltweit in Alarmbereitschaft. Unternehmen und Ökonomen rätseln, wie ernst Trump es mit seiner Bedrohung ist. Die Möglichkeit, einen Steuersatz von 10% bis 20% auf alle ausländischen Produkte zu verlangen, könnte Preissteigerungen in der gesamten Weltwirtschaft zur Folge haben. Besonders in seiner letzten Rede hat Trump Europa ins Visier genommen, indem er erklärte, dass die EU für den Zugang zum US-Markt teuer bezahlen müsse.
Die Reaktion der deutschen Automobilindustrie ließ nicht lange auf sich warten: Die Aktien von BMW, Mercedes und Volkswagen sackten um 5% bis 7% ab! Schließlich ist der US-Markt der größte Exportmarkt für die deutschen Autobauer. Trump hatte während seiner Kampagne klar gemacht, dass er Zölle als die Lösung für viele seiner Problemstellungen sieht. „Tarif ist das schönste Wort im Wörterbuch“, kommentierte er. Mit dieser absoluten Entschlossenheit sind nicht nur China, sondern auch andere Wirtschaftsräume im Visier.
Voreilige Reaktionen und mögliche Handelskriege
Die EU hat begonnen, konkrete Maßnahmen zur Vergeltung zu planen, nachdem sie Trumps vorherige Drohungen nicht ernst genommen hatte. G7-Finanzminister warnen davor, dass ein Straßenschlachten zwischen den USA und Europa vermieden werden sollte, doch das könnte schnell kippen, sollte Trump ernst machen. In der Vergangenheit hat die EU bereits ikonische US-Produkte wie Harley Davidson Motorräder und Bourbon-Whiskey mit Zöllen belegt, als Reaktion auf US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium.
Die Auswirkungen könnten auch die Weltwirtschaft erschüttern, wobei der Internationale Währungsfonds warnte, dass ein massiver Handelskrieg die wirtschaftlichen Verluste um 7% ansteigen lassen könnte, was der Größe der französischen und deutschen Volkswirtschaft entspricht. Die Unsicherheiten, die sich für das Vereinigte Königreich ergeben, sind enorm, insbesondere wollen sie sich nach dem Brexit möglichst von der EU abgrenzen und gleichzeitig das Handelsverhältnis zu den USA stärken. Diskretion und klare Auffassungen sind gefragt, aber wird dies gelingen?