In der Stadt Osterholz-Scharmbeck gibt es Neuigkeiten, die nicht nur die älteren Bürgerinnen und Bürger betreffen, sondern auch das gesamte kommunale Miteinander. Der Seniorenbeirat wird umbenannt – und zwar in Seniorenrat. Diese Umbenennung ist mehr als nur ein kosmetischer Schritt; sie bringt auch eine neue Satzung mit sich, die am 1. Juli in Kraft tritt. Damit wird ein frischer Wind durch die Gänge des Rathauses wehen, und das ist mehr als nur ein schöner Ged Gedanke!

Die Anzahl der Mitglieder bleibt dabei stabil: Neun Personen werden weiterhin für die Belange der über 60-Jährigen eintreten. Fünf der aktuellen Mitglieder haben bereits angekündigt, sich erneut zur Wahl zu stellen, während zwei nicht wieder antreten werden. Die nächste Wahl findet am 13. September 2026 im Rahmen der niedersächsischen Kommunalwahlen statt. Die Wahlberechtigten sind Bürger ab 60 Jahren – und das sind in Osterholz-Scharmbeck über 10.000 Menschen! Das entspricht einem Zuwachs von fast 10% im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren. So viele Stimmen, die gehört werden wollen!

Aktive Mitgestaltung und neue Projekte

Der Seniorenrat wird nicht nur beratend in vier städtischen Fachausschüssen tätig sein, sondern auch eine aktive Rolle in der Stadtentwicklung spielen. Der Sozialausschuss hat das Vorhaben bereits einstimmig unterstützt. Torsten Haß, Dezernent der Stadtverwaltung, ruft die Bürger zur aktiven Suche nach weiteren Kandidaten auf. In einer geplanten Social-Media-Kampagne sollen interessierte Bürger angesprochen werden, um frischen Wind in den Seniorenrat zu bringen. Ende dieses Monats soll ein Aufruf zur Kandidatur veröffentlicht werden – eine spannende Zeit für alle Beteiligten!

Was bietet der Seniorenrat seinen Mitgliedern eigentlich? Eine ganze Menge! Öffentlichkeitsarbeit für die rund 10.000 über 60-Jährigen ist nur der Anfang. Es gibt Veranstaltungen zu aktuellen Themen, wie die Herausforderungen, denen sich die ältere Generation gegenübersieht. Zu den Projekten zählen unter anderem der kostenlose Fahrdienst “Moormobil” innerhalb der Stadt für Ü-60, ein Kataster von Sitzbänken und neue Standorte für diese gemütlichen Ruheorte. Zudem gibt es Stammtische und Tanzvergnügen am Nachmittag. Das klingt fast schon nach einem kleinen Paradies für die Generation 60plus!

Die Herausforderungen der Zukunft

Doch die Arbeit des Seniorenrats geht weit über die Organisation von Veranstaltungen hinaus. Er hat einen engen Kontakt zur Verwaltung, zu Ortsvorstehern und Parteifraktionen, um wichtige Themen wie bezahlbaren Wohnraum, die Pflegesituation in der Stadt und die Ärzteknappheit aktiv zu thematisieren. Die Mitsprache bei der Innenstadtentwicklung ist ein weiterer Punkt, der nicht zu unterschätzen ist.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Für all diese Aufgaben, die der Seniorenrat übernimmt, ist eine gut funktionierende Zusammenarbeit mit der Verwaltung entscheidend. Frau Ritthaler im Rathaus steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Wer Fragen hat oder sich engagieren möchte, kann sie unter hs.seniorenbeiratohz@gmx.de erreichen oder einfach mal anrufen unter 01724220159. Weitere Informationen sind auch auf der Webseite des Seniorenbeirats zu finden: seniorenbeirat@stadt-ohz.de.

Die Entwicklungen in Osterholz-Scharmbeck zeigen, wie wichtig es ist, die Stimme der älteren Generation zu hören und sie aktiv in kommunale Entscheidungen einzubeziehen. Die Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft steht, sind vielfältig, und die Erfahrungen der älteren Bürger können einen wertvollen Beitrag leisten. Weitere Informationen dazu finden sich auch in den offiziellen Dokumenten des niedersächsischen Landtags: hier.