Diplomatische Wende: Deutschland und EU suchen den Dialog mit Syrien
Die geopolitische Landschaft Syriens verändert sich rasant, und die USA haben erneut einen Schritt gewagt, um mit den neuen Machthabern in Kontakt zu treten. Laut Kleine Zeitung ist eine US-Delegation, bestehend aus hochrangigen Diplomaten, nach Damaskus gereist, um Gespräche mit Vertretern der HTS-Miliz zu führen. Dies geschieht in dem Bemühen, eine Stabilisierung der Lage in Syrien herbeizuführen und eine Klarheit über die zukünftige politische Ausrichtung zu gewinnen. Während die HTS als Terrororganisation gilt, stehen die USA und die EU nicht gänzlich abgeneigt gegenüber einem Dialog mit den Führern dieser Gruppe, die seit dem Sturz des Regimes von Baschar al-Assad an Bedeutung gewonnen hat.
Parallel dazu plant die deutsche Regierung, unter der Federführung des Außenministeriums, ihre diplomatischen Kanäle ebenfalls für Gespräche mit den neuen syrischen Machthabern zu öffnen. Ein offizieller Besuch in Damaskus ist bereits für Dienstag angekündigt, wie ZDF berichtet. Ziel dieser Gespräche ist es, eine Übergangsregierung zu unterstützen und gleichzeitig den Schutz ethnischer und religiöser Minderheiten zu gewährleisten. Unter den Gesprächsthemen wird auch die Möglichkeit erörtert, eine diplomatische Präsenz in Syrien wiederherzustellen.
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