Iserlohn in Aufregung! Am Montag wurde ein Polizeibeamter in seiner Freizeit auf ein verdächtiges Motorrad aufmerksam, das mit einem gestohlenen Ennepetaler Kennzeichen fuhr. Das unrastete Gefährt fiel dem Beamten mehrmals auf, was zu einer intensiven Überprüfung führte. Der 32-jährige Motorradbesitzer, der die Maschine samt Kennzeichen im Internet erwarb, konnte keinen Führerschein vorweisen und gab an, das Motorrad seit über einem Jahr nicht bewegt zu haben. Die Polizei reagierte prompt: Das Kennzeichen wurde sichergestellt, und gegen den Halter wurden mehrere Anzeigen wegen Kennzeichenmissbrauchs und weiterer Gesetzesverstöße erstattet.

Cyber-Betrug in Iserlohn

Ein weiterer Schock ereignete sich am Mittwoch: Eine 26-jährige Iserlohnerin wurde Opfer eines raffinierten Betrugsversuchs. In Erwartung eines Pakets klickte sie auf einen Link in einer SMS und gab ihre sensiblen Kreditkartendaten ein! Erst als eine Fehlermeldung aufploppte, schöpfte sie Verdacht. Mit einem sofortigen Kreditkartenstopp und einer Anzeige bei der Polizei reagierte sie richtig. Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Betrugsmaschen, die während der Corona-Pandemie eine Höchstzahl an Opfern forderten und heute immer noch ihr Unwesen treiben.

Die Nacht zum Mittwoch brachte weiteren Ärger – Einbrecher nutzten die Dunkelheit, um in ein Mehrfamilienhaus an den Stadtgärten einzudringen. Sie zerstörten ein Kellerfenster und drangen in ein Büro ein, wo sie Computer und Laptops stahlen. Zudem stießen Polizeibeamte am Mittwochabend auf eine bemerkenswerte Auseinandersetzung: Zwei Männer, 51 und 35 Jahre alt, gerieten in einen Ausschlag um Pfandflaschen am Fritz-Kühn-Platz. Die Polizei wurde gerufen, und die Beamten trennten die Streithähne, die nun beide mit Anzeigen wegen Körperverletzung rechnen müssen. Iserlohn ist offenbar ein turbulenter Ort!