Wilde Zusammenstöße! In der frühen Morgenstunde des Montags, um 5.30 Uhr, ereignete sich auf der B466 in Donzdorf ein dramatischer Unfall. Ein 29-jähriger Autofahrer, der von Grünbach in Richtung Donzdorf fuhr, konnte nicht rechtzeitig stoppen, als plötzlich ein Reh die Straße dicht vor ihm querte. Das Tier wurde erfasst, verletzte sich jedoch und flüchtete schnurstracks von der Unfallstelle. Glücklicherweise blieb der Fahrer unversehrt, doch der Blechschaden am Audi beläuft sich auf etwa 1.000 Euro!

Alarmierende Warnungen der Polizei!

Die Polizei ist alarmiert und rät allen Autofahrern, insbesondere in der Dämmerung und während der nächtlichen Stunden höchste Vorsicht walten zu lassen. Wildwechsel ist vorprogrammiert und die Behörden warnen bereitwillig an den betroffenen Straßen mit gut platzierten Warnschildern. Diese Schilder weisen darauf hin, wo Wildunfälle häufig passieren, und zeigen an, dass Autofahrer besonders aufmerksam und bremsbereit sein müssen. Die lieben Tiere suchen oftmals Schutz in den angrenzenden Grünstreifen und Wiesen.

Wenn ein Wildtier auf der Straße auftaucht, gilt es schnell zu handeln: Abblenden, bremsen, hupen und gegebenenfalls anhalten, damit das Tier die Möglichkeit hat, zu flüchten. Autofahrer sollten ihren Sicherheitsabstand auf jeden Fall im Auge behalten, denn das plötzliche Bremsen kann für nachfolgende Fahrer gefährlich werden. Ein zusätzlicher Sicherheitstipp: Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Unfall kommen, sollte umgehend die Unfallstelle gesichert werden. Das schließt das Einschalten der Warnblinkanlage und das Aufstellen des Warndreiecks ein. Ein berührendes Detail: Verletzte oder tote Wildtiere dürfen keinesfalls angefasst werden! Die Polizei muss verständigt werden, die daraufhin den zuständigen Jagdpächter informiert und dem Unfallverursacher eine Wildunfallbescheinigung ausstellt, die bei der Kaskoversicherung eingereicht werden kann.