Willebadessen – Ein dramatischer Einsatz in Willebadessen hat eindrucksvoll bewiesen, wie Leben gerettet werden kann! An einem Samstagabend meldete sich die Kreispolizeibehörde Höxter nach einer umgehenden Vermisstenmeldung. Ein 84-Jähriger hatte unbemerkt eine Wohneinrichtung am Stadtrand verlassen und sorgte für große Besorgnis. Nach stundenlanger, unermüdlicher Suche konnten die Retter den Senior nach einem nächtlichen Albtraum endlich finden – unterkühlt, aber lebend!
Die Polizei startete sofort die Suche und durchkämmte das Gebiet rund um die Einrichtung. Trotz der Dunkelheit und widrigen Wetterbedingungen waren zahlreiche Feuerwehrleute und ein Mantrailer-Hund schnell zur Stelle, doch jeder Versuch, die Spur des Seniors aufzunehmen, führte ins Leere. Ein Suchhubschrauber konnte aufgrund des unglücklichen Wetters nicht starten, und die Lage schien hoffnungslos. Doch der nächste Tag brachte eine Wende: Mit einer Öffentlichkeitsfahndung und dem Einsatz von modernen Drohnen bot sich neue Hoffnung.
Intensive Suchmaßnahmen und unerwartete Helfer
Die Unterstützung war überwältigend! Feuerwehrteams und sogar ein privates Unternehmen mit Drohnen meldeten sich, um ihre Kräfte einzubringen. Die Polizei koordinierte die Suche, während ein speziell ausgebildeter Hund der Johanniter-Rettungshundestaffel schließlich Erfolg hatte. Um 16.15 Uhr entdeckte der Rettungshund den vermissten Mann in hilfloser Lage an einem Waldweg – gestürzt und im Unterholz gefangen!
Die Bergung ließ nicht lange auf sich warten: Die Feuerwehr befreite den 84-Jährigen, der – glücklicherweise körperlich unverletzt – sofort in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Erleichterung unter den Rettungskräften und Helfern war spürbar. Polizeidirektor Christian Brenski dankte in tiefster Dankbarkeit allen freiwilligen Helfern: „Dank großer Beharrlichkeit konnten wir ein Menschenleben retten.“ Ein Vorfall, der zeigt, wie wertvoll und unersetzlich die Gemeinschaft ist, wenn es darum geht, Leben zu retten!