Ein Verkehrsunfall, der sich am Samstagmorgen am Herzog-Wittekind-Weg in Lübbecke ereignete, sorgt derzeit für besorgte Blicke auf die Straßenverhältnisse und die Sicherheit für Radfahrer. Gegen 9.30 Uhr kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem 53-jährigen Toyota-Fahrer aus Stemwede und einem noch unbekannten Radfahrer. Laut ersten Ermittlungen wollte die Autofahrerin an der Einmündung Am Walde wenden, als sie von dem Radfahrer, der offenbar schnell aus dem nahen Waldstück angefahren kam, erwischt wurde.

Beeindruckend ist, dass der Mann, nachdem er gegen den Kotflügel des Fahrzeugs prallte und auf den Asphalt fiel, sich unvermittelt vom Unfallort entfernte. Dies plante er offenbar sehr schnell, denn trotz einer kurzen Interaktion zwischen den beiden Verkehrsteilnehmern sprach er kein Deutsch, was den Austausch der notwendigen Informationen erschwerte.

Beschreibung des Radfahrers

Nach Angaben der Toyota-Fahrerin war der Unfallgegner etwa 60 bis 65 Jahre alt, hatte eine untersetzte Figur und war etwa 170 cm groß. Er fuhr auf einem blau lackierten Damenfahrrad und trug eine Jeansjacke sowie eine blaue Mütze. Sein Erscheinungsbild könnte entscheidend sein, um ihn zu identifizieren.

Die einheimische Polizei ruft nun dazu auf, dass sowohl der Radfahrer als auch mögliche Zeugen des Vorfalls sich im Verkehrskommissariat Lübbecke unter der Telefonnummer (0571) 88660 melden sollen. Die Aufklärung des Vorfalls ist von hoher Bedeutung für die Sicherheitslage in der Region.

Angesichts der Detailgenauigkeit der Schilderung der Autofahrerin bleibt zu hoffen, dass der Radfahrer, der möglicherweise verletzt ist, auf seine Gesundheit achtet und sich bei den Behörden meldet. Solche Zwischenfälle werfen Fragen zur Sicherheit im Straßenverkehr auf, insbesondere in Bereichen, wo Radfahrer und Autos aufeinandertreffen.

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