In einem spannenden Vorfall, der die Polizeiwache Dülmen in Aufregung versetzte, entdeckten Handwerker bei Arbeiten an der kürzlich gesprengten SB-Filiale der Sparkasse Westmünsterland einen mysteriösen und verdächtigen Gegenstand. Am 29. Oktober, gegen 10:30 Uhr, brachten sie das puzzelartige Fundstück – eine Art Knetmasse in einer durchsichtigen Plastiktüte – zur Polizeiwache. Der Fund fand statt, nachdem die Polizei am 03. Oktober bereits zu einer Sprengung gerufen worden war. Was war also los?

Umgehend wurde die Lage als ernst eingeschätzt! Die Polizei hielt es für möglich, dass der Fundreste von ungenutztem Sprengstoff stammen könnten. Daraufhin wurde die Polizeiwache vollständig evakuiert. Ein Spezialteam von Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes reiste aus Düsseldorf an, um die Situation zu bewerten. Die Erleichterung kam gegen 15:00 Uhr: Die Experten gaben Entwarnung! Es handelte sich nicht um Sprengstoff – die Masse war vollkommen ungefährlich. Doch die Frage bleibt: Wie kam dieser ominöse Gegenstand an den Fundort und gibt es eine Verbindung zu der vorhergehenden Sprengung des Geldautomaten?

Folgen und Ermittlungen

Die Betriebsabläufe der Kreispolizeibehörde blieben trotz des Vorfalls ungestört, während die Polizeiarbeit von den Dienstgebäuden in Coesfeld und Lüdinghausen fortgeführt wurde. Zusätzlich stellte die Polizei Dülmen eine mobile Wache auf einem nahegelegenen Parkplatz bereit, um für die Bürger erreichbar zu sein. Doch während die meisten Aktivitäten fortgeführt wurden, mussten einige Termine wie polizeiliche Vernehmungen im Gebäude auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Die Ermittlungen laufen weiterhin, und die Polizei möchte so schnell wie möglich Klarheit über die Herkunft des Stranges und dessen Zusammenhang mit der vorherigen Sprengung gewinnen.