Rund 12.000 Schützen und Marketenderinnen aus Bayern, Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol haben in Innsbruck ein beeindruckendes Fest gefeiert. Das 28. Alpenregionstreffen fand unter dem Motto „Miteinander für unsere Heimat“ statt. Die Veranstaltung, die am Landhausplatz mit einer feierlichen Fahnenübergabe begann, stellte die enge Verbundenheit zwischen Tirol und Bayern in den Vordergrund. Tatsächlich ist der Bergisel, wo der große Höhepunkt am Sonntag stattfand, ein historischer Ort, an dem 1809 bedeutende Kämpfe stattfanden. Hier kamen Schützenbünde zusammen, um das Heimatbewusstsein, Tradition, Freundschaft und gelebtes Brauchtum zu zelebrieren.

Besonders beeindruckend war der offizielle Festakt im Bergiselstadion, der von Ehrengästen wie der Bundesministerin für Landesverteidigung Klaudia Tanner und dem Landeshauptmann von Tirol Anton Mattle besucht wurde. Die vier Ehrenformationen, die aus verschiedenen Schützenbünden repräsentiert wurden, trugen zur festlichen Atmosphäre bei. Unter anderem war das Schützenbataillon Rettenberg unter Major Stanislaus Schwarzenauer vertreten, sowie die Gebirgsschützenkompanie Garmisch aus Bayern unter Hauptmann Thomas Maurer.

Ein Fest der Traditionen

Nach dem Festakt und einer feierlichen Heiligen Messe, bei der zahlreiche Ehrungen stattfanden, marschierten die Schützen durch die Straßen Innsbrucks. Eine hohe Auszeichnung erhielt unter anderem Landeskommandant Mjr. Thomas Saurer, der das Treffen als Zeichen für Gemeinschaft und Versöhnung bezeichnete. Auch Mjr. Manfred Schachner und Josef Geisler wurden gewürdigt. Diese Ehrungen sind nicht nur eine Form der Anerkennung, sondern sie stärken auch die Gemeinschaft unter den Schützen und Marketenderinnen.

Das nächste Alpenregionstreffen wird bereits für 2026 in Innsbruck erwartet, wo mehr als 15.000 Schützen, Marketenderinnen, Musikkapellen und Gäste teilnehmen sollen. Highlight wird wieder der Bergisel sein, und das Motto bleibt das gleiche: „Miteinander für unsere Heimat“. Damit wird das Schützenbrauchtum in der gesamten Alpenregion weiter gefestigt. Am 17. Mai 2026 wird Innsbruck ein weiterer Schauplatz für diesen lebendigen Austausch sein.

Ehrungen und Auszeichnungen

Die Auszeichnungen des diesjährigen Treffens waren vielfältig. Die Bronzene Verdienstmedaille ging an Kathrin Platzer, während Jakob Grüner mit der Silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet wurde. Die Goldene Verdienstmedaille wurde an mehrere Persönlichkeiten verliehen, unter anderem an Ehren-Hauptmann Werner Graus und Major Hans Hinterholzer. Ein besonderer Moment war die Verleihung des Ehrenkranzes des Bundes der Tiroler Schützenkompanien an Landesamtsdirektor Herbert Forster sowie die Militär-Anerkennungsmedaille für Mjr. Kurt Mayr vom Österreichischen Bundesheer.

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Das 28. Alpenregionstreffen ist ein Zeichen der Kameradschaft und des Brauchtums, das über Grenzen hinweg verbindet. In dieser Atmosphäre der Freundschaft und des Austauschs wird die Zukunft der Schützenbewegung in der Alpenregion gesichert. Für weitere Informationen über das Treffen und die kommenden Veranstaltungen können Interessierte die Website schuetzen.com besuchen.