Absolventen feieren ihren Abschluss an den landwirtschaftlichen Fachschulen in Oberösterreich
In den letzten Wochen war es für viele junge Menschen in Oberösterreich ein ganz besonderer Moment: Sie haben ihre Ausbildung an den landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen abgeschlossen. Am 5. Juli 2026 dürfen sich insgesamt 1.111 Absolventen über ihren Facharbeiterbrief freuen. Unter diesen Absolventen sind auch 19 junge Frauen und Männer aus der Fachschule Bergheim in der Gemeinde Feldkirchen. Diese Schule hat ihre Wurzeln im Schloss Bergheim, wird aber bald ins ABZ Waizenkirchen übersiedeln. Ein spannender Schritt, der frischen Wind in die Ausbildung bringen könnte!
Die Absolventen haben ihre Facharbeiter-Ausbildung entweder im regulären dreijährigen Bildungsweg oder, für die etwas älteren unter ihnen, über die Abendschule absolviert. Und die Möglichkeiten, die sich jetzt eröffnen, sind wirklich vielfältig. Mit dem Facharbeiterbrief in der Tasche stehen ihnen Türen offen, die in die Land- und Forstwirtschaft, den Pflegebereich oder sogar in die Wirtschaft führen können. Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger betont die große Nachfrage nach den Qualifikationen dieser Absolventen. Viele von ihnen stürzen sich direkt in das Berufsleben, oft um elterliche Höfe zu übernehmen und frische Ideen in die traditionell gewachsene Landwirtschaft einzubringen.
Ein Blick auf die Ausbildung
Die Ausbildung für FacharbeiterInnen in der Landwirtschaft in Oberösterreich ist nicht zu unterschätzen. Bevor es zur Prüfung kommt, sind mindestens 200 Stunden Vorbereitungslehrgänge notwendig, die die Absolventen mit dem nötigen Wissen und den Kompetenzen für ihre spätere Tätigkeit ausstatten. Nach erfolgreich bestandener FacharbeiterInnenprüfung dürfen sie sich dann über ihren landwirtschaftlichen Berufsabschluss freuen. In einigen Bundesländern ist es auch erforderlich, eine FacharbeiterInnenarbeit zu erstellen.
In Oberösterreich sind die FacharbeiterInnenausbildung und deren Organisation durch die Landwirtschaftlichen Fachschulen, wie etwa dem LFI, gut strukturiert. Jährlich werden Kurse in verschiedenen Bereichen angeboten – von Pflanzenbau über Tierhaltung bis hin zu Betriebswirtschaft. Die Ausbildungsdauer variiert: 240 Unterrichtseinheiten für die Facharbeiterkurse und 500 für die Abendschule. Das bedeutet, dass die Absolventen nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Erfahrungen sammeln. Und das ist in der Landwirtschaft unerlässlich!
Die Rolle der Landwirtschaftlichen Lehranstalten
Ein wichtiger Akteur in der Ausbildung ist die Lehrlings- und Fachausbildungsstelle Oberösterreich, die nicht nur die Genehmigung von Lehrverträgen übernimmt, sondern auch die Ausbildung selbst koordiniert. Hier werden Lehrlinge auf ihrem Weg zum Facharbeiter begleitet, und die Organisation bietet zudem persönliche Informationen und Beratungen für alle, die an der Berufsausbildung interessiert sind. Dies ist besonders wertvoll in einer Zeit, in der die Anforderungen in der Landwirtschaft ständig steigen und sich weiterentwickeln.
Die Absolventen aus der Fachschule Bergheim sind also nicht nur gut ausgebildet, sie repräsentieren auch die Zukunft der Landwirtschaft in Oberösterreich. Ihre innovativen Ideen und frischen Ansätze könnten der Branche neue Impulse verleihen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sie ihre neuen Fähigkeiten in der Praxis umsetzen werden. Ein Hoch auf die neuen Fachkräfte!
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