In Amstetten tut sich gerade einiges in der Sicherheitslandschaft. Die Stadtpolizei bekommt einen neuen Kommandanten, und der aktuelle Amtsinhaber, Manfred Raab, wird im kommenden Frühjahr in den Ruhestand treten. Sechs Kandidaten haben sich um die begehrte Position beworben, und der Gemeinderat hat dafür einen externen Personalberater ins Boot geholt, um ein ordentliches Hearing durchzuführen. Die Bewerbungsfrist endete bereits am 10. Juli, und nun wird es spannend, wer am Ende das Rennen macht.

Ein ganz großes Projekt steht ebenfalls an: Die Stadtpolizei wird bis spätestens 2029 auf den Bahnhof übersiedeln. Diese Entscheidung wurde nicht einfach so getroffen. Ein Sicherheitskonzept wurde 2022 gemeinsam mit der Bevölkerung und Experten erarbeitet, was zeigt, dass nicht nur die Polizei, sondern auch die Bürger für ein sicheres Umfeld Verantwortung tragen. Bürgermeister Christian Haberhauer hebt die Bedeutung von Sicherheit, Präsenz und Prävention hervor. „Der neue Standort am Bahnhof ist wichtig, weil dieser Bereich als zentral und sensibel gilt, mit einem hohen Personenaufkommen“, betont er.

Neuer Standort am Bahnhof

Die Verträge mit den ÖBB sind bereits abgeschlossen, und die Umsetzung des Projekts wird bald beginnen. Ortsvorsteher Manuel Scherscher hat klar gemacht, wie wichtig die Polizeipräsenz für das Sicherheitsgefühl der Bürger ist. Die Stadtpolizei wird nicht nur bei allgemeinen Sicherheitsfragen zur Stelle sein, sondern auch aktiv gegen Gewalt und Vandalismus vorgehen. Sicherheitsstadtrat Alexander Schnabel hat die Exekutivbefugnisse der Stadtpolizei in diesem Zusammenhang betont.

Die Pläne beinhalten auch verstärkte Jugendarbeit und Streetwork am Bahnhofsareal, was Vizebürgermeister Gerhard Riegler in Aussicht stellt. Das klingt nicht nur nach einem klugen Schachzug, sondern zeigt auch, dass die Stadtpolizei mehr als nur „Ordnungshüter“ sein möchte. Bürgermeister Haberhauer spricht von einer Null-Toleranz-Politik gegenüber Vandalismus und der Notwendigkeit, Vorfälle durch die Stadtpolizei und Bundespolizei aufzuklären. Das klingt doch nach einem gut durchdachten Plan!

Die Verantwortung der Kommunen

Aber was steckt hinter all diesen Maßnahmen? Die Antwort ist so einfach wie wichtig: Jede staatliche Ebene, auch die Kommunen, ist gefordert, wenn es um die Bekämpfung von Gewalt und Kriminalität geht. Die Städte und Gemeinden nehmen ihre Verantwortung ernst und setzen mehr um, als viele denken. Bürgermeister und kommunale Räte sind ständig dabei, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Das subjektive Sicherheitsgefühl ist genauso wichtig wie die objektive Sicherheitslage – beides trägt zur Lebensqualität und zur Standortqualität für Einzelhandel und Wirtschaft bei.

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Natürlich gibt es immer auch die andere Seite der Medaille. Eine weitere Aufgabenverlagerung auf die Kommunen könnte diese finanziell überfordern. Doch der Schutz der Bürger wird in Amstetten durch kreative, innovative und kooperative Ansätze gestärkt. Mit den aktuellen Entwicklungen und dem neuen Sicherheitskonzept ist die Stadt auf einem guten Weg, um auch in Zukunft ein sicheres Umfeld für alle zu schaffen.