Am Samstag, dem 23. September 2026, fand in Amstetten das zweite Make[A]Fest des Vereins MakerSpace[A] statt. Ein buntes Treiben, das von Günther Sterlike und seinen Vereinskollegen mit viel Herzblut organisiert wurde. Wer die Veranstaltung besuchte, bekam die Möglichkeit, in die verschiedenen Bereiche und Werkstätten des Vereins einzutauchen. Das erste Make[A]Fest vor einem Jahr war der Auftakt zu etwas Großem – und die positive Resonanz aus der Region zeigt, dass hier ein echter Bedarf besteht.

Die Atmosphäre war einfach einmalig. Überall waren kreative Köpfe am Werk, es wurde gefachsimpelt, gebastelt und ausprobiert. Das Fest diente nicht nur zur Präsentation der vielfältigen Angebote des Vereins, sondern auch als Plattform für den Austausch unter Gleichgesinnten. MakerSpace[A] selbst versteht sich als ein Ort, an dem Menschen mit einer Leidenschaft für Technik, Handwerk und kreatives Gestalten zusammenfinden. Ein „Dritter Ort“, wie es so schön heißt, zwischen Zuhause und Arbeit, wo Ideen sprießen und Innovationen gedeihen können.

Einblicke in die Welt des Machens

Das Angebot des MakerSpace[A] ist vielfältig: Von Workshops über regelmäßige Formate bis hin zu Veranstaltungen – hier ist für jeden etwas dabei. Es geht um gemeinsames Lernen und Lehren, um kreative Tätigkeiten und um die Möglichkeit, in einem inspirierenden Umfeld zu arbeiten. Die Werkstätten und der Communityspace sind zentrale Elemente, die den Verein lebendig machen. Wer neugierig ist, kann jeden Montagabend ab 18.30 Uhr vorbeischauen und den MakerSpace[A] unverbindlich kennenlernen. Mitgliedsanträge sind ganz unkompliziert über die Website zu stellen – einfacher geht’s nicht!

Die Maker-Bewegung, zu der auch MakerSpace[A] gehört, beschreibt Netzwerke von Produzenten, die mithilfe digitaler Produktionsmöglichkeiten neue Artefakte entwickeln. Hier kommen Technologien wie Open-Source Code und Rapid Prototyping ins Spiel. Offene Laborstrukturen, wie sie im MakerSpace[A] angeboten werden, ermöglichen es breiteren Bevölkerungsschichten, Zugang zu Technologien und Produktionsmöglichkeiten zu erhalten. Das Versprechen der „Demokratisierung der Technologien“ wird hier nicht nur theoretisch diskutiert, sondern aktiv gelebt.

Gemeinsam lernen und gestalten

Ein weiterer spannender Aspekt ist der Fokus auf Gender, Nachhaltigkeit und internationale Entwicklung in der Maker-Bewegung. Es wird untersucht, wie diese offenen Strukturen dazu beitragen können, Zugangsgerechtigkeit zu schaffen. Die explorativen Methoden, die dabei verwendet werden, ermutigen die Teilnehmer, kritisch zu reflektieren und ihre eigenen Ideen einzubringen. In Form von Prototypen, Performances und Ausstellungen wird das Ergebnis dieser kreativen Arbeit präsentiert.

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So bleibt das zweite Make[A]Fest nicht nur ein Ort des Schaffens, sondern auch der Inspiration und des Austauschs. Die Bedeutung eines solchen Raums für Handwerk, Technik und Gemeinschaft im Mostviertel kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Hier wird nicht nur gebastelt, sondern auch gelebt – mit allen Sinnen!