Heute ist der 29.09.2026, und in Amstetten steht etwas Großes an: ein Generationenwechsel bei den Wir Niederösterreicherinnen. Michaela Müller-Guttenbrunn übernimmt die Rolle der neuen Vorsitzenden und bringt frischen Wind in die Organisation. Es ist nicht einfach nur ein Wechsel an der Spitze; es ist ein Zeichen für Veränderung und Fortschritt. Und ja, man kann die Aufregung förmlich in der Luft spüren!

Helga Seibezeder, die bisherige Vorsitzende, wird für ihr Engagement und die wertvolle Arbeit, die sie geleistet hat, gebührend gewürdigt. Sie hat den Grundstein gelegt und viele Frauen inspiriert. Doch nun heißt es, den Blick nach vorne zu richten. Das neue Team hat sich viel vorgenommen: Vernetzung, Austausch und gegenseitige Unterstützung stehen ganz oben auf der Liste, unter dem Motto „Frauen stärken Frauen“. Das klingt doch nach einem Plan, oder?

Fokus auf wichtige Themen

Die Schwerpunkte der neuen Leitung sind Wirtschaft, Gesundheit, Regionalität und Bildung. Stellvertreterinnen wie Sandra Friedl-Brenner und Claudia Weinbrenner legen ihren Fokus auf Gesundheit, während Sandra Friedl-Brenner darüber hinaus auch den Bereich Wirtschaft und berufliche Vernetzung in den Vordergrund rücken will. Michaela Pfaffeneder und Doris Koch werden sich um die Themen Regionalität und Bildung kümmern. Ein echtes Dream-Team, das Frauen aus verschiedenen Lebensbereichen zusammenbringen und Netzwerke schaffen möchte!

In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, Frauen in Führungspositionen zu fördern. Laut aktuellen Studien sind Frauen in Führungsetagen unterrepräsentiert, und das hat seine Gründe: Starre Arbeitszeitmodelle, eine mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Führung und stereotype Rollenzuschreibungen sind nur einige der Hürden, die es zu überwinden gilt. Aber es gibt auch Hoffnung: Neue Führungsmodelle wie Jobsharing und agile Leitungsteams schaffen Flexibilität und Raum für Familie und Weiterbildung.

Ein Blick auf die Zukunft

Der digitale Wandel hat viel verändert. Remote Leadership und flexible Arbeitszeiten sind nicht mehr nur Zukunftsmusik, sondern Realität. Programme wie ‚rückenwind‘ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützen soziale Organisationen dabei, Vielfalt und Gleichstellung zu fördern. Das Ziel: Mehr Frauen in Führungspositionen bringen und Organisationen fit für den demografischen und digitalen Wandel machen.

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Die Wir Niederösterreicherinnen in Amstetten sind somit nicht nur eine Plattform für Frauen in der Region, sondern auch ein Teil dieses großen Wandels. Es ist an der Zeit, das Potenzial von Frauen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft zu erkennen und zu nutzen. Frauen bringen Kompetenzen mit, die in dieser Branche gefragt sind – Empathie, Kommunikationsstärke und eine partizipative Führung. Diese Fähigkeiten sind besonders wertvoll in einer beziehungsorientierten Branche, wo es auf Vertrauen und Zusammenarbeit ankommt.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Die gesetzliche Lage hat sich in den letzten Jahren ebenfalls geändert: Mit dem Führungspositionen-Gesetz (FüPoG), das 2015 in Kraft trat, wurde der Frauenanteil in Führungsebenen der Privatwirtschaft und des öffentlichen Sektors erhöht. Ziel war es, die Gleichstellung von Frauen und Männern zu fördern. Und diese Bemühungen zeigen Wirkung. In den letzten Jahren hat sich der Frauenanteil in vielen Bereichen verbessert. Doch der Weg ist noch lang.

Das FüPoG II, das 2021 in Kraft trat, zielt darauf ab, die Gleichstellung weiter voranzutreiben. Es gibt nun klare Vorgaben für Mindestanteile von Frauen in Aufsichtsräten und Geschäftsführungen. Dennoch bleibt es eine Herausforderung, diese Ziele zu erreichen. Die Wir Niederösterreicherinnen in Amstetten setzen sich dafür ein, dass Frauen nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis gleichberechtigt sind und ihre Stimmen gehört werden.

Ein spannendes Kapitel beginnt in Amstetten, und es bleibt abzuwarten, welche neuen Wege die Wir Niederösterreicherinnen einschlagen werden. Eines ist sicher: Der Einsatz für Frauenrechte und die Stärkung von Frauen in der Gesellschaft wird weiterhin ein zentrales Anliegen bleiben. Wir sind gespannt auf die neuen Impulse, die Michaela Müller-Guttenbrunn und ihr Team setzen werden!