In Waidhofen an der Ybbs, einem malerischen Ort in Niederösterreich, hat sich ein Unternehmen etabliert, das seit 1790 als Büromöbelhersteller tätig ist. Bene, so der Name des Unternehmens, hat sich nicht nur über die Jahrhunderte gehalten, sondern auch einen beeindruckenden internationalen Fußabdruck hinterlassen. Rund 30 % des Umsatzes werden in Österreich erzielt, während die restlichen 70 % international fließen. Produziert wird jedoch zu 100 % in Österreich, was für die Qualität der Produkte spricht.

Das Unternehmen beschäftigt etwa 700 Mitarbeiter, von denen zwei Drittel in Österreich und ein Drittel international tätig sind. Ein besonderer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte ist der mehrjährige Rahmenvertrag mit der Deutschen Bahn, der einen zweistelligen Millionenbetrag umfasst. Die Ausschreibung der Deutschen Bahn legte großen Wert auf Aspekte wie Qualität, Funktion, Design, Nachhaltigkeit und Lieferfähigkeit – ein Bereich, in dem Bene glänzen kann. Um den Bedürfnissen der Deutschen Bahn gerecht zu werden, bietet das Unternehmen eine spezielle Bestellplattform an, über die Produkte in variierenden Mengen bestellt werden können.

Innovationen im Bürodesign

Die Anforderungen an moderne Büros verändern sich stetig, nicht zuletzt durch den Trend zum Homeoffice. Raum-in-Raum-Konzepte sind derzeit sehr gefragt, und Bene hat sich diesen Herausforderungen angenommen. Das Unternehmen verfolgt einen internationalen Ansatz, der architektonische Aspekte und durchdachte Designkonzepte berücksichtigt. Qualität und ansprechendes Design sind für Bene nicht nur Schlagworte; sie sind essenziell, um dem Preisdruck auf dem globalen Markt standzuhalten.

Ein Blick auf die Entwicklungen in der Branche zeigt, dass Nachhaltigkeit in der Produktion eine immer größere Rolle spielt. Materialien und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt sind wichtig, um nachhaltige Produkte zu schaffen. Die Produktion sollte nicht nur effizient, sondern auch umweltfreundlich gestaltet werden. Dies umfasst Aspekte wie den Verschnitt und die Abfälle, den Schutz der Beschäftigten, den Einsatz von Gefahrstoffen und die Emissionen. Der Energieverbrauch ist ebenfalls ein entscheidender Punkt, den viele Unternehmen, wie Bene, ernst nehmen.

Nachhaltigkeit als Unternehmensziel

Ein Beispiel für nachhaltige Praxis ist die Installation von Photovoltaikanlagen. Diese Maßnahme hat nicht nur dazu beigetragen, die eigenen Energiekosten zu senken, sondern auch den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Unternehmen wie ASSMANN zeigen, dass man durch ständige Verbesserungsbemühungen und innovative Technologien große Fortschritte erzielen kann. So spart ASSMANN durch seine Photovoltaikanlage jährlich rund 21,5 Tonnen Kohlendioxid ein. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern zeigt auch, dass Unternehmensverantwortung in der heutigen Zeit mehr denn je gefragt ist.

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Die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt erfordern nicht nur kluge Lösungen, sondern auch eine ganzheitliche Herangehensweise an die Themen Qualität, Design und Nachhaltigkeit. Bene steht exemplarisch für diesen Wandel und zeigt, wie ein traditionelles Unternehmen sich den neuen Gegebenheiten anpassen kann – und dabei gleichzeitig seine Wurzeln nicht vergisst. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Markt weiterentwickelt und welche neuen Ideen aus dem Mostviertel auf uns zukommen.

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