Heute ist der 26.09.2026 und in Braunau wurde ein älterer Herr vor einem möglicherweise verheerenden finanziellen Schaden bewahrt. Am 25. September telefonierte der 79-Jährige etwa zwei Stunden lang mit einem betrügerischen Anrufer. Der Unbekannte hatte sich als Mitarbeiter des Sicherheits-Supports einer Bank ausgegeben und schaffte es, das Vertrauen des Mannes zu gewinnen. Mit einer unterdrückten Rufnummer rief er an und setzte alles daran, den Senior dazu zu bringen, einen Screensharing-Dienst zu nutzen. Das klingt fast wie aus einem Krimi, oder?

Die Sache nahm eine dramatische Wendung, als die 77-jährige Ehefrau des Mannes Verdacht schöpfte. Sie bemerkte, dass etwas nicht stimmte, und verständigte umgehend die Polizei. Glücklicherweise kamen die Beamten rechtzeitig. Als sie eintrafen, war der 79-Jährige noch immer am Telefon mit dem Betrüger, der bereits konkrete Vorbereitungen für eine Überweisung getroffen hatte. Doch dank des schnellen Eingreifens der Polizisten konnte der Schaden abgewendet werden. Es ist schon erstaunlich, wie ein kleiner Verdacht eine große Katastrophe verhindern kann!

Die Maschen der Betrüger

Betrugsmaschen sind darauf ausgelegt, ahnungslose Opfer zu täuschen und zu bestimmten Handlungen zu verleiten. Man könnte meinen, dass so etwas nicht an einem selbst passiert, aber es kann jeden treffen. Die Scham, auf solche Betrüger hereinzufallen, sollte niemanden davon abhalten, Anzeige zu erstatten. Wenn es um Online-Banking geht, können die Folgen besonders gravierend sein. Die Kriminellen sind immer auf der Suche nach Bankdaten, um diese zu stehlen. Wenn man einmal in die Falle getappt ist, ist schnelles Handeln gefragt: Umgehend die Bank informieren!

Die norisbank weist darauf hin, dass eine sofortige Kontosperrung bei Betrugsverdacht Schäden abwenden kann. So können beispielsweise SEPA-Lastschriften im Online-Banking zurückgeholt werden. Bei Kreditkartenzahlungen gibt es das Charge-Back-Verfahren, um unrechtmäßige Abbuchungen rückgängig zu machen. Überweisungen sind zwar normalerweise nicht rückgängig zu machen, aber eine Rücküberweisung kann über die Bank angefragt werden. Wer sich erst einmal mit den Möglichkeiten beschäftigt, hat viel gewonnen.

Vorsicht beim Online-Banking

Online-Banking hat unsere Finanzwelt revolutioniert. Es ermöglicht es, Bankgeschäfte bequem von zu Hause aus zu erledigen. Doch diese Bequemlichkeit bringt auch Risiken mit sich. Phishing ist eine weit verbreitete Methode, bei der Kriminelle versuchen, Passwörter und TANs zu stehlen. Oft genug versenden sie gefälschte E-Mails, die offiziellen Banknachrichten sehr ähnlich sehen. Diese E-Mails fordern dazu auf, auf einen Link zu klicken, der zu einer gefälschten Webseite führt. Dort wird man dann aufgefordert, persönliche Daten wie Kontonummer, PIN und TAN einzugeben. Mit diesen Informationen können die Betrüger dann illegale Transaktionen durchführen. Es ist einfach, in solche Fallen zu tappen, besonders wenn man dem Absender vertraut.

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Ein guter Tipp: Geben Sie niemals Zugangsdaten in digitalen Nachrichten preis! Wenn man einen Phishing-Link angeklickt hat, sollte man sofort die Internetverbindung trennen, Dateien sichern und die Antiviren-Software laufen lassen. Auch das Ändern von Passwörtern und das Einrichten einer 2-Faktor-Authentifizierung sind Schritte, die man unbedingt in Betracht ziehen sollte. Man weiß ja nie, wann man plötzlich in eine solche Situation gerät.