Die Haslifighters haben bei der WMAC-Weltmeisterschaft in Dornbirn und Bregenz ordentlich abgeräumt! Insgesamt sechs Medaillen konnten die Kämpferinnen und Kämpfer mit nach Hause bringen. Der Auftritt war, wie man sich denken kann, von einer ganz besonderen Emotion geprägt – dem Gedenken an ihren verstorbenen Trainer Toni Berlingieri, der vor etwas mehr als einem Monat von uns gegangen ist. Sein Erbe lebt weiter, und das nicht nur in den Herzen der Athleten, sondern auch in ihren Leistungen.

Unter den Teammitgliedern finden wir bekannte Namen wie Salomon Frei, Olivér Németh, Gloria Canas, Mike Jantschgi, Biserka Berlingieri, Flavio Frutiger, Sandy Jansen und Patricia Berlingieri. Letztere feierte ein emotionales Comeback nach über sechs Jahren Pause im Kampfsport und unterstützte das Coaching-Team. In den vier Wochen nach Tonis Tod absolvierten die Athleten 16 intensive Trainingseinheiten, unterstützt von Biserka, Gloria, Sandy, Merlin Lehner, Anton Streich und Salomon Frei. Das zeigt, wie stark der Zusammenhalt ist und dass sie alle bereit waren, für Toni zu kämpfen.

Sportliche Erfolge

Olivér Németh, der bei seiner ersten Weltmeisterschaft gleich mal das Halbfinale in der Kategorie bis 85 Kilo erreichte, durfte sich über eine Bronze-Medaille freuen. Flavio Frutiger, der trotz einer Schulterverletzung antrat, wurde Vizeweltmeister in der Elite bis 75 Kilo und holte sich Bronze in der Elite bis 80 Kilo. Das ist wirklich beeindruckend – vor allem, wenn man bedenkt, dass er sich während des Wettkampfes mit Schmerzen durchkämpfen musste.

Mike Jantschgi hingegen stach durch seine beeindruckende Leistung hervor. Mit sieben Siegen in Folge wurde er Weltmeister bei den Veteranen und Masters über 85 Kilo und Vizeweltmeister der Elite über 90 Kilo. Was für eine Leistung! Die gesamte Medaillensammlung kann sich sehen lassen: Mike Jantschgi, Weltmeister (Veteranen über 85 Kilo, Masters über 85 Kilo) und Vizeweltmeister (Elite über 90 Kilo); Flavio Frutiger, Vizeweltmeister (Elite bis 75 Kilo) und Bronze (Elite bis 80 Kilo); Olivér Németh, Bronze (Adults bis 85 Kilo).

Ein emotionales Vermächtnis

Die WMAC-Weltmeisterschaft war also nicht nur ein sportlicher Wettkampf, sondern ein stark emotionales Ereignis, bei dem der Zusammenhalt und der Wunsch, Tonis Vermächtnis weiterzutragen, besonders spürbar waren. Ashley St. Mart, ein respektierter Gegner, würdigte Toni und widmete ihm seinen Weltmeistertitel. Das zeigt, wie sehr Toni Berlingieri nicht nur seine eigenen Kämpfer, sondern auch die gesamte Kampfsportgemeinschaft geprägt hat.

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Ein herzlicher Dank geht an die Hauptsponsoren, insbesondere die Frutal Versandbäckerei AG, sowie an alle Unterstützer, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben. Und es geht weiter! Die nächsten internationalen Herausforderungen stehen schon vor der Tür: Der WMAC-Weltcup in Bregenz findet vom 20. bis 22. November statt. Die Vorfreude ist groß, und die Athleten sind bereit, erneut ihr Bestes zu geben!

Diese Erfolge der Haslifighters stehen in einem größeren Kontext, denn auch andere Kampfsportakademien in der Region zeigen hervorragende Leistungen. So gewann die Kampfsport Akademie Bodensee bei der WKU-Weltmeisterschaft in Trier insgesamt acht Medaillen. Über 2400 Wettkämpfer aus 40 Nationen waren dort am Start, und auch hier wurden starke Leistungen gezeigt. Es ist offensichtlich, dass der Kampfsport in der Region boomt und die Athleten alles daran setzen, sich international zu beweisen.