Bundeslehrlingswettbewerb der Tischler in Graz begeistert mit Talenten und Kreativität
Am vergangenen Wochenende fand in Graz der spannende Bundeslehrlingswettbewerb der Tischler und Holzgestalter statt. Organisiert von der steirischen Landesinnung, traten über 40 Teilnehmer:innen aus ganz Österreich in fünf verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Die Atmosphäre war von Aufregung und Vorfreude geprägt – und das nicht nur bei den Teilnehmer:innen, sondern auch bei den zahlreichen Zuschauern, die die talentierten Nachwuchskräfte anfeuerten. Wer hätte gedacht, dass das handwerkliche Geschick und die kreative Gestaltung so viel Anklang finden? Es war ein echtes Fest des Tischlerhandwerks!
Der Wettbewerb erstreckte sich über zwei Tage, wobei die Aufgabenstellungen je nach Lehrjahr variierten. Im ersten Lehrjahr mussten die Teilnehmer:innen eine Schatulle mit Auflage-Deckel herstellen – eine Aufgabe, die für viele eine Herausforderung darstellt. Im zweiten Lehrjahr ging es um die Anfertigung einer aufwändigeren Klappe, während die dritten Lehrjahre sich mit einem komplexen Schiebemechanismus befassten. Die 4. Lehrjahre hatten gleich zwei Aufgaben: In der Produktionskategorie stellten sie einen Picknick-Koffer mit Einlagebrett her, während sie in der Planung einen Präsentationsraum für ein Weingut gestalten mussten. Es war spannend zu sehen, wie kreativ und innovativ die Lehrlinge mit den gestellten Anforderungen umgingen!
Erfolgreiche Nachwuchstalente
Ein besonderes Highlight war der Sieg von Jakob Riedler aus Waidhofen an der Ybbs, der mit einem Rekordvorsprung den Titel „Rookie of the Year“ für sich entschied. Dies zeigt, dass die Tischlerausbildung in Österreich nicht nur traditionell, sondern auch zukunftsorientiert ist. Oberösterreich konnte zudem den Wanderpokal für die Länderwertung gewinnen, gefolgt von Vorarlberg und Niederösterreich. Ein schöner Erfolg, der die Stärke und das handwerkliche Können der Region unterstreicht!
Die Platzierungen in den einzelnen Lehrjahren waren ebenfalls beeindruckend. Im ersten Lehrjahr belegte Florian Vierlinger aus Oberösterreich den ersten Platz, gefolgt von Michael Meisl aus Salzburg und Manuel Taferner aus Kärnten. Im zweiten Lehrjahr war Jakob Riedler nicht nur „Rookie of the Year“, sondern auch der erste Platz. Oliver Leindl aus Vorarlberg und Simon Tändl aus Steiermark folgten ihm auf den Plätzen zwei und drei. Im dritten Lehrjahr konnte Johannes Kogler aus Kärnten den ersten Platz für sich gewinnen. Die 4. Lehrjahre waren ebenfalls stark vertreten: Jakob Stöllnberger aus Oberösterreich und Christoph Lehofer aus der Steiermark wurden in der Produktions- und Planungskategorie jeweils Erster. Eine Vielfalt an Talenten, die alle eine glänzende Zukunft vor sich haben!
Ein Blick in die Zukunft
Der nächste Bundeslehrlingswettbewerb findet bereits am 28. Juni 2025 in Pörtschach am Wörthersee statt. Diesmal wird die Tennishalle des WERZERS HOTEL RESORT zum Schauplatz für die besten Tischlerlehrlinge aus Österreich. Die Teilnehmer:innen werden auch hier in den Kategorien Produktion und Planung gegeneinander antreten. Interessanterweise erfahren die Teilnehmer erst am Wettbewerbstag, welches Stück sie herstellen müssen. Das sorgt für Nervenkitzel und eine Portion Aufregung! Und das Beste daran? Der Wettbewerb ist öffentlich zugänglich, sodass die Bevölkerung eingeladen ist, dieses handwerkliche Spektakel zu besuchen.
Um die Qualität der Tischlerausbildung in Österreich zu würdigen: Die Tischlerausbildung gilt als nachhaltiger Karriereweg im Handwerk und verbindet Tradition mit Innovation. Mit einer Dauer von drei Jahren ermöglicht sie den Lehrlingen, praktische Arbeiten im Betrieb mit theoretischem Unterricht in der Berufsschule zu kombinieren. Die Lehrlingsentschädigung variiert, aber im ersten Jahr kann man mit etwa 750 Euro rechnen. Nach der Grundausbildung stehen zahlreiche Spezialisierungen zur Verfügung, was den Beruf besonders attraktiv macht.
Die Nachfrage nach qualifizierten Tischlern ist hoch, besonders in Möbeltischlereien und Bauunternehmen. Die Ausbildung ist international anerkannt, und die Jobperspektiven sind vielversprechend. Wer eine Tischlerlehre beginnt, hat nicht nur die Möglichkeit, handwerkliches Geschick zu erlernen, sondern auch Kreativität und Teamarbeit zu fördern – Fähigkeiten, die in der heutigen Zeit mehr denn je gefragt sind. Einfach gesagt: Die Tischlerausbildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft im Handwerk!
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