Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat das Krankenhaus Oberwart nach einer erfolgreichen medizinischen Nachbehandlung verlassen. Diese Behandlung war notwendig geworden, nachdem bei einer Kontrolluntersuchung eine abgekapselte Flüssigkeit im Brustkorb festgestellt wurde, die eine Spätfolge seiner im Herbst erlittenen Lungen- und Rippenfellentzündung darstellt. Diese Flüssigkeit wurde erfolgreich durch eine Drainage behandelt. Laut vienna.at befindet sich Doskozil nun wieder in guter Verfassung und wird sich auf Anraten der Ärzte in seinem familiären Umfeld regenerieren.

Während seiner Zeit im Krankenhaus arbeitete Doskozil weiterhin am Laptop und stimmte sich eng mit seinem Team über aktuelle politische Themen ab. Ein besonderes Anliegen ist ihm das geplante Entlastungspaket für die Gemeinden, für das er nach Erhalt der Bewertungsergebnisse für den Burgenländischen Müllverband (BMV) zu weiteren Gesprächen einladen möchte. Auch bereit, im Sommer weiterhin zu verhandeln, setzt er sich für ein wirtschaftlich darstellbares Ergebnis für die Gemeinden ein.

ÖVP-Bürgermeister lehnen Müll-Deal ab

<pEine neue Herausforderung für Doskozil könnte sich in der politischen Landschaft ergeben, da 63 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die überwiegend der Volkspartei Burgenland (ÖVP) angehören, ein neues Paket zur Übernahme des BMV durch das Land mit großer Mehrheit abgelehnt haben. Nur eine Gegenstimme gab es bei dieser Entscheidung, die die Unterstützung der ÖVP erfährt. Laut kurier.at ignoriert das Paket zentrale Anliegen der Gemeinden. Für einen Verkauf des BMV an das Land ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Landtag erforderlich, die die derzeitige Koalition aus SPÖ und Grünen nicht aufbringen kann, da ihr nur 19 der nötigen 24 Stimmen zur Verfügung stehen.

Die ÖVP hat außerdem Bedenken gegen die gestiegenen Abzüge bei den Ertragsanteilen geäußert. Ein Beispiel ist die Gemeinde Ollersdorf, die anstatt Ertragsanteile zu erhalten, 3.000 Euro ans Land abführen muss. Die FPÖ hat ebenfalls gegen den Deal gestimmt, was einen zweiten Versuch der Initiative zum Scheitern bringt. Trotz dieser Hürden bietet der Landesrat Leonhard Schneemann (SPÖ) weiterhin Gespräche an, wobei die ÖVP Bedingungen für eine Zusammenarbeit formuliert hat, wie die Deckelung der Abzüge und die Auszahlung offener Förderungen.

Gesundheitslage und Aktivitäten

Die medizinische Nachbehandlung von Doskozil war eine geplante Maßnahme, die nicht im Zusammenhang mit seiner früheren Kehlkopferkrankung steht. Der Landeshauptmann feierte kürzlich seinen 55. Geburtstag im Kreis seiner Familie und enger Mitarbeiter in seinem Stammlokal in Neustift an der Lafnitz. Laut meinbezirk.at ist es wichtig, dass Doskozil weiterhin in direktem Austausch mit seinem Team bleibt, um aktuelle Themen und Herausforderungen im Burgenland zu bewältigen.

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