Heute ist der 20.05.2026, und in Eisenstadt wird es spannend! Die Feuerwehr St. Martin-Berg hat sich aufgemacht, um das Burgenland bei den internationalen CTIF-Feuerwehrbewerben zu vertreten. Diese Wettbewerbe, die vom 22. bis 26. Juli 2026 stattfinden, sind nicht weniger als die „Feuerwehr-WM“ oder die „Feuerwehrolympiade“. Die Aufregung in der kleinen Marktgemeinde St. Martin an der Raab ist spürbar, denn die Wettkampfgruppe bereitet sich auf einen der größten Feuerwehrbewerbe der Welt vor. Und das als einzige Feuerwehr aus dem Burgenland! Ein echtes Highlight für die Region.

Harry Lenauer, der seit 2019 Kommandant der Feuerwehr ist und bereits mit 16 Jahren dem Team beigetreten ist, beschreibt die Feuerwehr als mehr als ein Ehrenamt. „Es prägt mein Leben seit Jahrzehnten“, sagt er und man spürt die Leidenschaft, die hinter seinen Worten steckt. Die Wettkampfgruppe setzt sich aus zwölf aktiven Teilnehmern zusammen, die regelmäßig zwei- bis dreimal pro Woche trainieren. Dazu kommen individuelle Vorbereitungen. Dabei spielt die Kameradschaft eine zentrale Rolle, was auch Trainer Erwin Lenauer betont. Ein falscher Handgriff, ein verdrehter Schlauch – all das kann schnell zu Strafpunkten führen. Hier zählt Geschwindigkeit, Genauigkeit und Disziplin!

Eine lange Tradition

Die Geschichte dieser Wettkampfgruppe reicht bis in die 1990er-Jahre zurück – damals gab es einen echten Mentalitätswechsel. Man kann sagen, dass die Feuerwehr St. Martin-Berg zu den bekanntesten Bewerbsgruppen in Österreich gehört. 2001 beispielsweise holte man den dritten Platz bei der Feuerwehr-Olympiade in Finnland. Eine Leistung, die nicht vergessen ist und die auch heute noch als Ansporn dient. Der Stolz, den die Feuerwehrleute für ihre Errungenschaften empfinden, ist in jedem Training, in jedem Wettkampf spürbar.

Doch trotz dieser Erfolge hat die Feuerwehr auch mit Herausforderungen zu kämpfen. Die Jugendarbeit ist hervorragend, aber die langfristige Begeisterung der Jugendlichen bleibt eine Hürde. Das ist schade, denn die Feuerwehr ist tief im Dorfleben verwurzelt. In der Marktgemeinde gibt es insgesamt acht Feuerwehren in verschiedenen Ortsteilen, und die Gemeinschaft spielt eine große Rolle.

Ein Blick in die Zukunft

Die Vorfreude auf die internationalen Feuerwehrwettbewerbe ist riesig. Die Wettkampfgruppe hat ihren Fokus klar gesetzt: Man will die besten Leistungen abrufen und das Burgenland würdig vertreten. Die Anspannung ist groß, aber auch die Vorfreude. Die Feuerwehr St. Martin-Berg wird alles daran setzen, um bei diesem prestigeträchtigen Event nicht nur zu bestehen, sondern um auch neue Freundschaften zu schließen und Erfahrungen auszutauschen.

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In der heutigen Zeit, wo viele Dinge oft schnelllebig und flüchtig sind, bleibt die Feuerwehr ein Ankerpunkt für viele. Auch wenn die Wettkämpfe in Eisenstadt eine große Herausforderung darstellen, so entsteht doch aus dem gemeinsamen Training, den gemeinsamen Zielen und der Kameradschaft etwas, das weit über den Wettkampf hinausgeht. Die Feuerwehr ist und bleibt ein wichtiger Teil der Dorfgemeinschaft, und das wird auch bei den kommenden Bewerben zu spüren sein.

Für all jene, die sich für die Wettbewerbe interessieren, wird auch eine automatische Übersetzung der Informationen angeboten, um einen breiten Zugang zu ermöglichen. Das ist besonders für internationale Teilnehmer wichtig – schließlich geht es darum, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zu fördern. Wer sich also ein umfassendes Bild machen möchte, sollte nicht zögern, die Originalartikel zu lesen, um sich selbst ein Bild zu machen.

Für die Feuerwehr St. Martin-Berg könnte dieser Wettkampf ein weiterer Meilenstein in ihrer Geschichte sein. Und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Gruppe schlagen wird. So viel steht fest: Die Leidenschaft und der Einsatz sind groß – und das zählt mehr als alles andere.