In wenigen Tagen wird Eisenstadt zum Schauplatz eines ganz besonderen Ereignisses: Vom 23. bis 26. Juli 2023 findet hier die Feuerwehr-Weltmeisterschaft CTIF statt. Und das ist nicht einfach irgendein Wettkampf – fast 1.500 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus 17 Nationen werden ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Das Burgenland hat sich als Austragungsort etabliert, nachdem Berlin absagen musste. Eine Entscheidung, die in enger Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Land Burgenland und dem burgenländischen Landesfeuerwehrverband getroffen wurde. Das erste Mal, dass diese prestigeträchtige Veranstaltung in unserem Bundesland stattfindet – das ist schon ein Grund zum Feiern!

Die Teilnehmer werden in verschiedenen Bildungseinrichtungen untergebracht, darunter die HAK, HTL, Landesberufsschule und das Gymnasium. Das Österreichische Rote Kreuz wird sich um die Verpflegung kümmern – das klingt nach einer gut organisierten Veranstaltung! Am Mittwoch steht die Akkreditierung der Gruppen auf dem Programm, gefolgt von einem ersten Trainingstag am Donnerstag, der mit einer feierlichen Eröffnung des Wettbewerbs abgerundet wird. Am darauf folgenden Freitag haben die Teams dann die Möglichkeit, letzte Vorbereitungen zu treffen, bevor der große Wettkampf am Samstag um 9 Uhr in der Leichtathletikarena beginnt. Die Siegerehrung wird dann am Sonntag stattfinden.

Lokale Helden und internationale Konkurrenz

Besonders spannend ist, dass auch zwei burgenländische Teams, die Feuerwehr Zillingtal und die Feuerwehr St. Martin-Berg, an der Weltmeisterschaft teilnehmen. Die Feuerwehr Zillingtal tritt bereits zum vierten Mal an, während die Feuerwehr St. Martin-Berg in der Wertungsklasse B (mit einem Mindestalter von 30 Jahren) an den Start geht. Das gibt der ganzen Region einen zusätzlichen Grund zur Aufregung und zum Mitfiebern!

Die Leichtathletikarena wird voraussichtlich rund 3.000 Besucher anziehen. Wer also Interesse hat, kann sich die Trainingstage und den Wettbewerb ganz in Ruhe ansehen – das ist eine tolle Gelegenheit, hautnah dabei zu sein und die spannenden Wettkämpfe zu verfolgen. Hier gibt’s weitere Informationen zur Veranstaltung.

Ein Blick in die Geschichte

Feuerwehrwettkämpfe sind nicht nur eine österreichische Tradition, sondern auch ein internationales Ereignis. 40 Mitgliedsländer des CTIF dürfen eine begrenzte Anzahl von Gruppen zu diesen Wettkämpfen entsenden. Die Unterteilung erfolgt in Berufsfeuerwehr, freiwillige Feuerwehr und Frauengruppen. Zwischen 1961 und 2009 nahm Österreich mit insgesamt 88 Gruppen an den internationalen Wettbewerben teil. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie viele erfolgreiche Gruppen aus unserem Land hervorgegangen sind. Besonders erwähnenswert sind die Feuerwehrgruppen aus Sankt Martin im Mühlkreis, Eichhorn, St. Pölten und Mistelbach – sie haben sich einen Namen gemacht und werden wohl auch einige Zuschauer anziehen.

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Die Qualifikationsmodi variieren in den Bundesländern, was die Teilnahme noch spannender macht. In Oberösterreich zählen beispielsweise die Punkte der besten zwei Gruppen in der Wertungsklasse A. Und es gibt auch eine Jugendkategorie, die von 1977 bis 2009 20 Gruppen aus Österreich umfasste. Diese Jugendgruppen haben sogar mehrere Weltmeister hervorgebracht – was für eine Leistung!

Für alle, die mehr über die Feuerwehr-Weltmeisterschaft und die internationalen Feuerwehrwettkämpfe erfahren möchten, lohnt sich ein Besuch der offiziellen Seite ctif2026.at. Hier gibt es viele spannende Details und Hintergründe zu den Wettkämpfen.

Mit all diesen vielen Aspekten im Hinterkopf, kann man sich nur freuen auf die nächsten Tage. Die Vorfreude steigt, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir dürfen gespannt sein, was uns die Feuerwehr-Weltmeisterschaft 2023 in Eisenstadt bringen wird!

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