In Neumarkt an der Raab gibt es Neuigkeiten, die das Herz eines jeden Gartenliebhabers höher schlagen lassen. Peischl’s Gemüsegarten hat auf die hohe Nachfrage reagiert und verlängert den Verkauf von Gemüsejungpflanzen um zwei Samstage. Das Sortiment umfasst nicht nur Gemüsejungpflanzen, sondern auch Kräuter, Blumen und besondere Sorten – alles selbst gezogen und mit viel Hingabe betreut. Hannes Peischl, der Betreiber des Familienbetriebs, bietet zudem persönliche Beratung für Gartenneulinge an und gibt wertvolle Tipps für die Gestaltung von Garten, Hochbeet oder Balkon. Geduld ist hier ein wichtiger Ratschlag! Zu früh pflanzen oder zu viel auf einmal – das sind Fehler, die sich leicht vermeiden lassen, wenn man ein bisschen vorausschauend plant.
Die Einführung eines Gemüse-Abonnements ist ein weiteres Highlight. Kunden können zwischen kleinen und großen Gemüsekisten wählen, die donnerstags abgeholt werden können. Diese Kisten enthalten saisonales Gemüse – auch im Winter! Das Angebot wird derzeit weiter ausgebaut. Für alle, die nicht auf den wöchentlichen Marktbesuch verzichten möchten, steht eine Kühlvitrine für den ganzjährigen Selbstbedienungskauf von Gemüse zur Verfügung. Besonders umfangreich ist das Angebot im Herbst und Winter. So kombiniert der Betrieb traditionelle Landwirtschaft mit modernen Konzepten und setzt auf Regionalität sowie frische Produkte aus eigener Produktion. Mehr dazu hier.
Die Vorteile eines Gemüse-Abonnements
Ein Gemüse-Abonnement ist nicht nur praktisch, sondern hat auch viele Vorteile. Frisches, saisonales Gemüse von lokalen Bauern kommt direkt auf den Tisch – und das wöchentlich oder in anderen Intervallen. Die Inhalte variieren je nach Saison und Verfügbarkeit, was die Vielfalt auf den Tisch bringt. Unterstützt wird damit nicht nur die regionale Landwirtschaft, sondern es werden auch die Transportwege reduziert. Viele Anbieter, darunter auch Peischl’s Gemüsegarten, bieten Bio-Gemüsekisten an. Die Bestellung erfolgt meist online oder telefonisch, und oft gibt es die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Kistengrößen und -varianten zu wählen.
Natürlich gibt es auch einige Herausforderungen. Die Flexibilität ist gefragt, denn der Inhalt der Kisten kann variieren. Manchmal ist es nicht ganz einfach, bestimmte Gemüsesorten zu verarbeiten – da muss man kreativ sein. Zudem können feste Lieferzeiten nicht immer passen, und die Preise sind oft höher als im Supermarkt, dafür bringt man jedoch qualitativ hochwertigere Produkte nach Hause. Die Erfahrungen aus Tests zeigen, dass die Qualität des Gemüses durchweg positiv ist: frisch, schmackhaft und vielfältig! Hier gibt’s mehr Details.
Regionalität und ihr Einfluss
In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit großgeschrieben wird, sind regionale Lebensmittelversorgung und der Austausch innerhalb der Gemeinschaft von enormer Bedeutung. Initiativen wie Ernährungsräte kommen ins Spiel, die sich aus Menschen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Bildung und Politik zusammensetzen. Ziel dieser Räte ist es, das Ernährungssystem vor Ort nachhaltiger zu gestalten. Der Gedanke hinter solchen Initiativen ist simpel: Bürgerinnen und Bürger können sich aktiv einbringen und so zur Entwicklung von Ernährungsstrategien beitragen.
Ein weiteres Beispiel sind die Regionalwert-AGs, die es ermöglichen, in regionale Betriebe aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gastronomie zu investieren. Diese Investitionen tragen dazu bei, regionale Wertschöpfungsräume zu schaffen oder zu erhalten. Der Gewinn für die Aktionäre ist weniger monetär, sondern vielmehr ein sozial-ökologischer Beitrag für die eigene Region. Solche Netzwerke stärken nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern fördern auch das Bewusstsein für nachhaltige Ernährung. Hier gibt es mehr Informationen.
