Heute ist der 26.05.2026, und in Mattersburg gibt es gute Nachrichten aus der Welt der Feuerwehr. Die Feuerwehr Mattersburg hat sich kürzlich der Branddienstleistungsprüfung gestellt, und das mit bemerkenswertem Erfolg! Zwei Gruppen traten an, eine in Bronze und die andere in Silber, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Die Atmosphäre war angespannt, aber auch voller Vorfreude, als die Teilnehmenden in die realitätsnahen Einsatzszenarien eintauchten, die es zu bewältigen galt.
Bei dieser Prüfung müssen die Gruppen, wie es der Brauch will, ein Brandereignis aus den Bereichen Flüssigkeitsbrand, Holzstapelbrand oder Scheunenbrand per Los ziehen. Das ist schon eine Herausforderung für sich! Und bevor es richtig losging, mussten sie noch feuerwehrspezifische Fragen beantworten und den Prüfern die Geräte aus ihrem Einsatzfahrzeug korrekt zeigen. Das alles geschah unter dem Druck der Zeit – was für eine spannende Angelegenheit!
Prüfungsablauf und Erfolge
Ein wahres Highlight war die Anfahrt zum Einsatzort und das korrekte Absitzen vom Fahrzeug. Die Befehlsgebung an die Löschgruppe, die Lageerkundung und die Absetzung einer Lagemeldung per Funk – all das machte die Prüfung zu einem realistischen Test. Und das Beste daran? Beide Gruppen meisterten die Herausforderungen erfolgreich innerhalb der vorgegebenen Zeit! Bezirksfeuerwehrkommandant Adi Binder und Kommandant Thomas Dienbauer waren sichtlich stolz und gratulierten den Teilnehmenden zu ihren Abzeichen. Auch ein großes Dankeschön ging an das Bewerterteam vom Bezirksfeuerwehrkommando Mattersburg, das die Prüfung begleitet hat.
Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass solche Leistungsprüfungen nicht nur für Mattersburg von Bedeutung sind. Im Landkreis München beispielsweise gibt es strenge Altersgrenzen für Feuerwehrdienstleistende, die an diesen Prüfungen teilnehmen. Jugendliche können bereits ab 14 Jahren mit der Jugendleistungsprüfung starten, während die Teilnahme an der Gruppe im Löscheinsatz erst ab 16 Jahren möglich ist. Da wird schnell klar, wie wichtig eine durchdachte Ausbildung ist – und dass man die Regeln unbedingt einhalten muss, um die Prüfung nicht zu gefährden.
Die Bedeutung der Ausbildung
Für Feuerwehren gibt es auch die Möglichkeit, den Schiedsrichterobmann um Unterstützung bei der Ausbildung für die Leistungsprüfung zu bitten. Das zeigt, wie ernst es den Organisationen ist, ihre Mitglieder optimal vorzubereiten. Zudem müssen neue Prüfungsplätze an den Schiedsrichterobmann gemeldet werden – da wird penibel darauf geachtet, dass alles den Anforderungen entspricht. Bei den Prüfungen kommt es nicht nur auf Können, sondern auch auf die richtige Ausrüstung an. Schließlich sollen die Leistungen mit der im Einsatz verwendeten Technik durchgeführt werden, um einen realitätsnahen Bezug zu schaffen.
Die Feuerwehr Mattersburg hat mit dieser Prüfung nicht nur ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt, sondern auch ein Zeichen gesetzt für das Engagement und die Professionalität, die in der Feuerwehrarbeit stecken. Das zeigt sich auch daran, dass das Bewerterteam bereit ist, bei Abweichungen von den Altersregelungen oder der Ausrüstung einzugreifen – das Wohl und die Sicherheit stehen an erster Stelle.
Ein herzliches „Gut gemacht!“ an alle Beteiligten und auf viele weitere erfolgreiche Prüfungen in der Zukunft!
