Am Freitagabend, dem 21. Mai 2026, wird es für den SK Rapid ernst. Im spannenden Finale des Europacup-Playoffs treffen sie auf die SV Oberbank Ried. Das erste Spiel beginnt um 19:30 Uhr und findet auswärts statt. Die Vorfreude ist groß, denn die Fans erinnern sich noch gut an die letzten Begegnungen der beiden Mannschaften. Rapid beendete die vergangene Saison als Tabellenfünfter und hat sich nun die Chance erarbeitet, in Europa zu spielen. Ein großer Unterschied, ob man international auftritt oder nicht!

In dieser Saison gab es bereits drei spannende Duelle zwischen SK Rapid und SV Ried. Der aktuelle Cheftrainer von Rapid, Johannes Hoff-Thorup, hat sich viel vorgenommen. Doch die Erinnerungen sind gemischt: Im Jänner 2025 verlor Rapid im ÖFB-Cup-Viertelfinale gegen Ried mit 0:3. Schmerzhafte Niederlagen, wenn man bedenkt, dass Rapid zuvor 16 Heimspiele in Folge gegen Ried gewonnen hatte. Doch die letzten beiden Pflichtspiele? Die gingen beide verloren – das erste im Allianz Stadion mit 1:2 und das zweite mit 0:3. Ein kleines Déjà-vu aus der Vergangenheit, das die Spieler und Fans nicht ignorieren können.

Eine packende Bilanz

<pDie Gesamtbilanz gegen Ried spricht eine deutliche Sprache: 52 von 94 Spielen konnten gewonnen werden. Dennoch – Ried hat sich am Dienstag im Halbfinale gegen den Wolfsberger AC (WAC) durchgesetzt, und das auf eine dramatische Art und Weise. Nach einem spannenden Match, in dem Ried in der Anfangsphase das spielbestimmende Team war, erzielte Kingstone Mutandwa in der 80. Minute per Kopf das 1:0. WAC konnte kurz darauf ausgleichen, doch Ried reagierte sofort und machte den Sack im direkten Gegenzug zu. Mit diesem 2:1 hat Ried das Ticket für das Endspiel am Freitag gelöst – gegen Rapid.

Die Europacup-Play-off-Bilanz von Rapid ist ebenfalls bemerkenswert. Mit 7 Spielen, 5 Siegen und 2 Niederlagen könnten sie die Chance nutzen, ihre Geschichte zu bereichern. Die höchste Niederlage gegen Ried war ein 0:3, während die höchste Heimniederlage 1:2 betrug. In der Meisterschaft hat Rapid eine Bilanz von 50 Siegen, 19 Unentschieden und 19 Niederlagen gegen Ried, aber die letzten Spiele lassen die Frage aufkommen: Wer wird diesmal die Oberhand behalten?

Ein Blick auf die Geschichte

Die Geschichte der österreichischen Bundesliga, gegründet 1974, drehte sich immer um die Verbesserung der Europacup-Ergebnisse. Von Rang 22 auf Platz 11 in der UEFA-Fünfjahreswertung – das ist ein Stück Erfolgsgeschichte. Dabei gab es zahlreiche bemerkenswerte Europacup-Spiele, die in die Annalen des österreichischen Fußballs eingingen. Rapid Wien, als einer der erfolgreichsten Klubs, hat bereits große Momente erlebt. Zum Beispiel als sie 1985 im Rückspiel gegen Dynamo Dresden einen 0:3-Rückstand aufholten. Solche Geschichten lassen die Hoffnung aufkeimen, dass auch dieses Mal etwas Großes passieren könnte.

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So stehen wir nun vor einem packenden Duell zwischen SK Rapid und SV Ried, das mehr ist als nur ein Fußballspiel. Es ist ein Aufeinandertreffen von Geschichte, Rivalität und der Hoffnung auf europäische Abenteuer. Die Vorfreude ist greifbar – und die Frage bleibt: Wer wird als Sieger vom Platz gehen? Die Spannung steigt, und die Herzen der Fans schlagen höher.