In Mattersburg wird heute ein ganz besonderer Erfolg gefeiert! Steffi Kunz hat beim internationalen Föhrenwald Derby in Weikersdorf die Österreichische Staatsmeisterschaft im Distanzreiten gewonnen. Nach ihrem Kreuzbeinbruch vor nur sieben Wochen ist dies ein wahrhaft beeindruckendes Comeback. Die 15-jährige Shagya-Araber-Hengst Kuhaylan Zaid 111 war ihr treuer Begleiter auf der 120 Kilometer langen Strecke, die sie in einer Zeit von 7:38:29 Stunden zurücklegte. Kunz erreichte das Ziel als Zweite, nur hinter der Ungarin Patrizia Fekete, und holte sich zusätzlich den Best Condition Award. Ihr Hengst wurde zudem als das fitteste Pferd des Wettbewerbs ausgezeichnet – ein großartiger Erfolg für das Team!

Der Wettkampf stellte die Reiterinnen und Reiter vor große Herausforderungen. Am Vormittag herrschte Hitze, während nachmittags Gewitter und Starkregen die Bedingungen erschwerten. Trotz dieser widrigen Umstände gelang es Kunz, die schnellste Schlussrunde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 18 km/h zu reiten. Man kann sich nur vorstellen, wie aufregend und anstrengend die letzten Meter für sie und Kuhaylan Zaid 111 waren – das Adrenalin muss nur so durch die Adern geflossen sein!

Ein bemerkenswertes Jahr für Steffi Kunz

Steffi Kunz kommt mit ihrem Sieg in Weikersdorf nicht nur zurück auf die große Bühne, sondern hat auch bei der Weltmeisterschaft im Distanzreiten in Monpazier, Frankreich, einen glänzenden 45. Platz von 118 Starterinnen belegt. Dies ist das erste Mal seit 18 Jahren, dass eine österreichische Reiterin bei einer WM im Distanzreiten erfolgreich abschließt. Die 160 Kilometer lange Strecke war ebenfalls kein Zuckerschlecken. Starker Regen machte das Rennen zu einer echten Herausforderung, aber Kunz meisterte es mit Bravour – und das alles mit ihrem Hengst Kuhaylan Zaid 111!

Bei der Europameisterschaft 2023 in Holland belegte sie bereits den 21. Platz und beendete auch dieses Event ohne Aufgabe. Damit ist sie die erste österreichische Distanzreiterin, die zwei Großevents in Folge ohne Aufgabe abschließt. Ein Grund zur Freude! Ihre großartigen Leistungen haben sie für die EM 2025 in Italien und die WM 2026 in Saudi-Arabien qualifiziert. Und während ihre Teamkollegin Jana Kupper nicht finishen konnte, zeigt Kunz einmal mehr, wie stark der Wille und die Entschlossenheit einer Athletin sind.

Mit ihrem Comeback nach einer Verletzung und den sensationellen Ergebnissen hat Steffi Kunz nicht nur sich selbst, sondern auch das gesamte Distanzreiten in Österreich neu belebt. Man darf gespannt sein, was die Zukunft für sie und ihren Hengst bereithält – es bleibt auf jeden Fall aufregend!

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