Ein strahlender Tag in Neusiedl am See, und das „Fest der Vielfalt“ lockte zahlreiche Besucher an. Die Atmosphäre war lebhaft, die Menschen lachten und genossen die Gemeinschaft. Doch nicht nur der Spaß stand im Vordergrund; es war auch der krönende Abschluss einer bemerkenswerten Spendenaktion, die die Volksbank Wien ins Leben gerufen hatte. Mit einer beeindruckenden Summe von 43.000 Euro wurde die Organisation Rettet das Kind-Burgenland bedacht. Was für ein tolles Ergebnis!

Die Volksbank Wien und ihre Eigentümergesellschaft VB Ost Verwaltung eG hatten sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Sie verdreifachten jeden Euro, der von Mitarbeitenden und Kund:innen gespendet wurde. Eine wunderbare Geste, die zeigt, wie wichtig der Gemeinschaftssinn und die Unterstützung für Menschen mit Behinderungen sind. Mario Zagler, der Generalsekretär von Rettet das Kind-Burgenland, hob die Bedeutung der beruflichen Inklusion hervor. Es geht darum, Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Und genau das wird durch die Arbeit von Rettet das Kind-Burgenland seit 1995 angestrebt.

Berufliche Inklusion im Fokus

Die diesjährige Charity-Aktion legte den Schwerpunkt auf die berufliche Inklusion von Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen. Christoph Nyikos, der Filialleiter der Volksbank Eisenstadt/Neusiedl, sprach über die Herausforderungen, vor denen diese Menschen stehen. Es ist nicht nur eine Frage der Unterstützung, sondern auch eine Frage der Chancen. Die Veranstaltung präsentierte auch neue, bedürfnisgerechte Räumlichkeiten, darunter eine moderne Liftanlage und einen Mobilitätsraum, die den Zugang für alle erleichtern sollen.

Rettet das Kind-Burgenland bietet eine Vielzahl von Maßnahmen zur beruflichen Inklusion an. Von Beratung und Begleitung in Ausbildung und Lehre bis hin zur Unterstützung bei der Arbeitssuche – die Angebote sind umfassend und vor allem kostenlos. Das Team besteht aus Fachleuten mit Qualifikationen im psychologischen, sozialen und pädagogischen Bereich und steht den Teilnehmer:innen mit Empathie und Wertschätzung zur Seite. Ihr Ziel? Die Unterstützung der Teilnehmer:innen auf ihren individuellen Ausbildungswegen und die Förderung einer integrativen Arbeitswelt.

Ein Zeichen der Solidarität

Unter den Ehrengästen der Veranstaltung waren auch prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wie Elisabeth Böhm, Walter Paulhart und Andreas Herold. Ihre Anwesenheit unterstrich die Wichtigkeit dieser Initiative und das Engagement für eine inklusive Gesellschaft. Wenn man sieht, wie viele Menschen sich für eine gemeinsame Sache zusammenfinden, fühlt man sich einfach gut und bestätigt in dem, was man tut.

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Die Kooperation zwischen der Volksbank Wien und Rettet das Kind-Burgenland, die seit mehreren Jahren besteht, hat bereits im Vorjahr Früchte getragen. Damals wurden 40.000 Euro für den Mobilen Heilpädagogischen Dienst gesammelt. Es ist ermutigend zu sehen, wie solche Initiativen nicht nur finanzielle Unterstützung bieten, sondern auch Bewusstsein schaffen – für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und für die Notwendigkeit, ihre Integration in die Gesellschaft voranzutreiben.

In Zeiten, in denen wirtschaftliche Herausforderungen und gesellschaftliche Themen oft im Vordergrund stehen, ist es wichtig, solche positiven Beispiele zu feiern. Der Bedarf an Unterstützung und Inklusion ist nach wie vor groß, und es bleibt zu hoffen, dass solche Aktionen nicht nur einmalige Ereignisse sind, sondern nachhaltige Veränderungen bewirken.

Für weitere Informationen über die spannenden Angebote von Rettet das Kind-Burgenland, die sich um die berufliche Inklusion kümmern, kann man die offizielle Seite besuchen: Rettet das Kind-Burgenland.