Am 17. Mai 2026 wird in Parndorf ein bedeutendes Ereignis stattfinden: die Gedenkveranstaltung „Fest des Friedens“. Dieses Event hat das ehrwürdige Ziel, den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken. In der Arena 7111, Zieselweg 1, 7111 Parndorf, wird ab 16:00 Uhr ein vielfältiges Programm geboten, welches sowohl musikalische als auch informative Beiträge umfasst. Ein Highlight wird der musikalische Auftakt durch das Trio Cantovento sein – bestehend aus Marie-Theres Allacher, Hannah Sachslehner und Noah Rak. Sie werden Joseph Haydns London Trio No. 1 in C Hob. IV:1 Allegro moderato präsentieren. Zuvor gibt es bereits um 15:00 Uhr eine Kranzniederlegung beim Mahnmal.

Die Moderation der Feierlichkeiten übernimmt Valentina Himmelbauer, und Wolfgang Daniel, der Vizebürgermeister von Parndorf, wird die Gäste begrüßen. Ein Segnungsgebet wird von MMag. Franz Borenitsch, dem Pfarrer der Pfarre Parndorf, gesprochen. Nach weiteren musikalischen Beiträgen, unter anderem von Haydn und einem Stück von Kenji Sakai, folgen Kurzreferate. Darin wird Mag. Elisabeth Brandner-Palkovits über Käthe Sasso sprechen, während Dr. Christa Wendelin über die Zwangsarbeiter in der NS-Zeit in Parndorf referiert. Johann Rechberger wird das Buch „Mein Weg durch die Hölle“ von Ernö Lazarovitz vorstellen.

Eröffnung der Ausstellung und persönliche Reflexionen

Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist die Eröffnung der Ausstellung „What Now“ vom World Holocaust Remembrance Center Yad Vashem. Diese wird offiziell von Mag. Johannes Reiss, dem ehemaligen Direktor des Jüdischen Museums Eisenstadt, eröffnet. Musikalisch wird das Trio Cantovento mit „Four Dances for flute, oboe & clarinet“ von Christopher Ball den Abend abrunden. Die gesamte Veranstaltung stellt nicht nur eine Möglichkeit dar, den Opfern zu gedenken, sondern regt auch zur Reflexion über die eigene Geschichte und deren Bedeutung an.

In der heutigen Zeit ist das Gedenken an den Holocaust von essenzieller Bedeutung. Es gibt viele Facetten des Gedenkens, wie Gedenkveranstaltungen, jährliche Gedenktage oder kleinere Gedenkhandlungen. Diese sind nicht nur wichtig, um die historischen Ereignisse des Nationalsozialismus und des Holocaust zu bewahren, sondern auch um aus der Vergangenheit zu lernen. Überlebende des Holocaust haben oft betont, dass das Gedenken ein Mahnen und Lehren für zukünftige Generationen sein sollte – ein „Nie wieder“ ist nicht nur ein schöner Satz, sondern eine echte Verpflichtung.

Die Gedenkfeiern, wie die in Parndorf, sind Teil eines größeren gesellschaftlichen Prozesses. Staatliche Institutionen, Schulen und Medien tragen dazu bei, das Wissen über diese dunkle Zeit zu vermitteln. Es ist bemerkenswert, dass Gedenkstätten und Veranstaltungen, besonders bei Jugendlichen, steigende Besucherzahlen verzeichnen. Die Corona-Pandemie hat uns zudem gezeigt, dass digitale Formate eine Ergänzung darstellen können, die aber die persönliche Begegnung mit Zeitzeugen nicht ersetzen dürfen.

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In Anbetracht dieser Aspekte wird die Gedenkveranstaltung in Parndorf eine wertvolle Gelegenheit bieten, sich sowohl musikalisch als auch intellektuell mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Die Anmeldung zur Teilnahme wird erbeten unter: rechberger@gmx.com. Lassen Sie uns gemeinsam für Frieden und ein besseres Verständnis der Geschichte einstehen.