Jobmesse Osttirol 2026: Eine wichtige Plattform für berufliche Perspektiven und Vernetzung
Am 12. und 13. Juni 2026 war es endlich soweit: Die Jobmesse Osttirol öffnete ihre Tore im Kulturzentrum Nußdorf-Debant. Ein Event, das nicht nur einladend wirkte, sondern auch eine echte Bühne bot für all diejenigen, die sich über berufliche Perspektiven informieren wollten. Etwa 2.700 Besucher strömten herein, neugierig auf die Möglichkeiten, die ihnen die verschiedenen Unternehmen vorstellten. Rund 30 Arbeitgeber waren vor Ort, um ihre Tätigkeitsfelder, Entwicklungsmöglichkeiten und offenen Stellen zu präsentieren. Die Projektleiterinnen Michaela Spiess und Barbara Hassler von Innos bezeichneten die Messe als eine fundamentale Plattform, die Unternehmen, Fachkräfte und natürlich die junge Generation zusammenbringt.
Besonders spannend war der Schwerpunkt der Messe: Die Berufsorientierung für Jugendliche. Circa 760 Schülerinnen und Schüler aus Mittelschulen, Polytechnischen Schulen und höheren Schulen der Region nahmen teil. Hier könnten sie direkt mit den Personalverantwortlichen sprechen und erste Kontakte knüpfen – eine Gelegenheit, die man nicht einfach verstreichen lassen sollte. Viele der anwesenden Unternehmen berichteten von konstruktiven Gesprächen und wertvollen Kontakten, die sie knüpfen konnten. Das zeigt, wie wichtig solche Events für die Vernetzung zwischen Unternehmen und zukünftigen Fachkräften sind. Und hey, das ist auch ein Schritt zur Deckung des Fachkräftebedarfs in Osttirol, der in den kommenden Jahren stark ansteigen wird.
Ein Ausblick auf die Zukunft
Die nächste Jobmesse Osttirol wird bereits für 2026 geplant, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Organisiert von der INNOS GmbH, verfolgt diese Messe ein klares Ziel: Die Rückkehr auswärtiger Osttiroler:innen und die Ansprache von Zuwander:innen. Hintergrund ist die Tatsache, dass in den nächsten zehn Jahren rund 1.300 Arbeitskräfte aufgrund des Pensionsantritts geburtenstarker Jahrgänge fehlen werden. Das zeigt, wie dringend die Region neue Talente benötigt. Osttirol gilt als innovativer Wirtschaftsraum mit vielfältigen Arbeitsplätzen in Industrie, Gewerbe, Bau, Pflege, Tourismus, Handel und Dienstleistung.
Für 2026 ist erneut ein Vortrag des Körpersprache-Experten Stefan Verra geplant, der mit seinen Tipps zu Bewerbungsgesprächen und persönlichem Auftreten bereits 2024 viele Besucher anlockte. Die Messe wird unterstützt von LEADER sowie in Kooperation mit der Arbeiterkammer, der Osttiroler Investment GmbH, der Privatstiftung Lienzer Sparkasse und der Wirtschaftskammer. Es ist eine großartige Gelegenheit für Unternehmen, ihre Jobangebote und Ausbildungsplätze vorzustellen. Wer Interesse hat, kann sich übrigens ganz einfach für einen Messestand anmelden – ein kurzer Kontakt per E-Mail an michaela.spiess@innos.at genügt.
Der Wert von Jobmessen
Jobmessen sind mehr als nur eine Ansammlung von Ständen und Flyern. Sie ermöglichen den direkten Kontakt zu Personalverantwortlichen und sind eine hervorragende Gelegenheit, um Erfahrungen von anderen jungen Menschen zu erfragen. Oftmals sind die Einblicke, die man hier erhält, schwer über Webseiten oder Social Media zu bekommen. So können Interessierte sich über die Anforderungen an Bewerbungen informieren und herausfinden, welche Ausbildungsplätze oder geeigneten Universitäten für sie in Frage kommen. Bei Unsicherheit ist es übrigens nie verkehrt, Eltern oder eine Vertrauensperson zur Unterstützung mitzubringen – man könnte sich ja auch mal blamieren, oder?
Die Jobmesse Osttirol hat sich als wichtiger Bestandteil der regionalen Wirtschaft etabliert. Sie zeigt, wie wichtig es ist, dass Unternehmen und junge Talente zusammenfinden. Ein starkes Signal in Zeiten, in denen der Fachkräftemangel immer deutlicher wird. Die Chance, sich zu vernetzen und die eigene Karriere zu starten, war nie greifbarer!
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