Am 30. Mai 2023 fand in Frauenkirchen ein ganz besonderes Event statt – der Tag der offenen Tür des Flugrettungsstützpunkts Christophorus 18. Über 1.200 Besucher aus der Umgebung strömten zu dieser ersten Veranstaltung, um einen Blick hinter die Kulissen der Luftrettung zu werfen. Es war ein Ort der Begegnung, des Staunens und nicht zuletzt der Unterhaltung. Während der Musikverein Frauenkirchen für die musikalische Untermalung sorgte, konnte man die beeindruckenden ÖAMTC-Notarzthubschrauber bestaunen. Fliegen durfte man allerdings nicht – dafür waren die Rundflüge, die die Firma Elikos anbot, den ganzen Tag über ausgebucht. Besonders die Kinder waren hellauf begeistert von der Möglichkeit, einmal in die Lüfte zu schnuppern.
Die Veranstaltung war nicht nur eine Gelegenheit, sich über die Arbeit der Luftrettung zu informieren, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, sich bei Speisen und Getränken auszutauschen. Die Atmosphäre war einfach großartig – ein echtes Fest für die ganze Familie. Die Rückmeldungen der Besucher waren durchweg positiv, und man konnte förmlich spüren, wie das Interesse an der Luftrettung und der damit verbundenen Arbeit wuchs.
Ein wichtiger Standort für die Notfallversorgung
Christophorus 18 hat seit seiner Ansiedelung in Frauenkirchen im Jahr 2023 eine bedeutende Rolle für die Notfallversorgung im Burgenland übernommen. Die ÖAMTC Flugrettung erhielt 2023 den Zuschlag für den Stützpunkt in Oberwart und plante die Errichtung eines neuen Standorts im Nordburgenland, der in der Nähe von Gols entstehen sollte. Die Wahl fiel auf Frauenkirchen, und das hat sich als goldrichtig erwiesen. Der Standort ermöglicht eine verlängerte Dienstzeit bis 20:00 Uhr, was besonders in den Wintermonaten von Vorteil ist.
Die Einsätze, die in den ersten Jahren vom Flugplatz Wr. Neustadt durchgeführt wurden, haben gezeigt, wie wichtig eine schnelle und effiziente Notfallversorgung ist. Mit dem Stützpunkt in Frauenkirchen ist die ÖAMTC Flugrettung nun seit Februar 2025 im Vollbetrieb, und die Crew ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Die Notarzthubschrauber sind in ständiger Bereitschaft, um schnellstmöglich helfen zu können – ein beruhigendes Gefühl für die Menschen in der Region.
Historie der Flugrettung in Österreich
Die Geschichte der Notarzthubschrauber in Österreich begann bereits 1983 mit dem ersten Christophorus-Hubschrauber, Christophorus 1. Heute sind 18 Standorte mit Notarzthubschraubern des Typs EC 135 und H135 im Einsatz. Diese modernen Hubschrauber sind nicht nur schnell, sie sind auch technisch auf dem neuesten Stand und ermöglichen eine optimale Notfallversorgung. In der Hochsaison beginnen einige Christophorus-Standorte ihren Dienst bereits um 6:00 Uhr, was zeigt, wie wichtig schnelle Hilfe ist. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten sind bestimmte Hubschrauber bis mindestens 20 Uhr im Einsatz, um auch in dunklen Stunden für die Bevölkerung da zu sein.
Die beeindruckende Entwicklung der Luftrettung in Österreich zeigt, wie wichtig diese Dienste für die Menschen sind. Die Veranstaltung in Frauenkirchen hat nicht nur das Bewusstsein für die Arbeit der Flugrettung geschärft, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl in der Region gestärkt. Es bleibt zu hoffen, dass solche Tage der offenen Tür weiterhin stattfinden, um die beeindruckende Arbeit der Rettungscrews zu würdigen und das Interesse an der Luftrettung zu fördern. Die Menschen in und um Frauenkirchen können sich glücklich schätzen, dass sie auf ein so kompetentes Team zählen können.
