In Neusiedl am See, genauer gesagt in der St. Martins Therme & Lodge, gibt es derzeit ein ganz besonderes Schauspiel zu beobachten. Ein Turmfalken-Paar hat es sich über dem Lodge-Eingang gemütlich gemacht und brütet fleißig. Die Brutsaison läuft auf Hochtouren und bereits ein erstes Ei wurde dank einer installierten Kamera gesichtet. Turmfalken sind ja bekannt dafür, dass das Weibchen meist drei bis sechs Eier legt, und so dürfen die Besucher der Therme bald mit dem Schlüpfen der Jungvögel rechnen – nach etwa 27 bis 29 Tagen. Das Männchen wird später auch seinen Teil zur Versorgung des Nachwuchses beitragen.

Ein Blick auf die Nistkästen, die vom Team der St. Martins Therme & Lodge gefertigt wurden, offenbart, dass in diesem Jahr alle Kästen von Turmfalken besetzt sind. Diese Brutplätze werden nicht nur jährlich von Turmfalken genutzt, sondern auch gelegentlich von Waldohreulen. Es ist wirklich beeindruckend, wie Natur und Mensch hier aufeinandertreffen und wie die Gäste das Brutgeschehen aus nächster Nähe beobachten können. Ein echtes Erlebnis für Naturfreunde!

Vogelschutz durch Nistkästen

Das Thema Nistkästen ist nicht nur auf die Therme beschränkt. Tatsächlich ist das Bauen und Anbringen von Nistkästen ein fester Bestandteil des Vogelschutzes. Künstliche Nisthilfen sind besonders wichtig, wenn natürliche Höhlen fehlen. Sie helfen nicht nur, die Vogelpopulation zu unterstützen, sondern auch Kinder und Jugendliche mit der Tierwelt vertraut zu machen. Ein naturnah gestalteter Garten, so sagt man, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Nistkästen belegt werden. Und auch im Winter bieten diese Kästen Schutz und Wärme für eine Vielzahl von Vögeln und anderen Tieren. Das ist doch eine schöne Vorstellung, nicht wahr?

Die Materialien, die für Nistkästen verwendet werden sollten, sind ebenfalls entscheidend. Am besten eignen sich ungehobelte Massivholz-Bretter von Eiche, Robinie oder Kiefer, wobei Fichte und Tanne ebenfalls in Ordnung sind. Auf Holzschutzmittel sollte verzichtet werden, und die Innenseiten sollten aufgeraut sein, damit die Vögel besseren Halt finden. Ein kleiner Tipp: Wer selbst Hand anlegen möchte, kann im Rahmen des „Eco-Minded Teambuilding“ in der St. Martins Therme sogar lernen, Nistkästen selbst zu bauen und anzubringen.

Und das ist noch nicht alles! Die ideale Höhe, um die Nistkästen anzubringen, liegt bei zwei bis drei Metern. Sie sollten im Halbschatten stehen und nicht nach Westen oder zur Wetterseite zeigen. Ein bisschen Planung ist also gefragt! Und nach der Brutsaison – die Reinigung des Nistkastens ist wichtig, um Platz für neue Bewohner zu schaffen. Handschuhe tragen und keine chemischen Reinigungsmittel verwenden, das sind die wichtigsten Regeln.

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Das alles zeigt, wie wichtig es ist, sich um unsere gefiederten Freunde zu kümmern. Nistkästen sind eine wunderbare Möglichkeit, um diese Tiere zu unterstützen und gleichzeitig eine Verbindung zur Natur herzustellen. Vielleicht inspiriert das ja den einen oder anderen, selbst aktiv zu werden und einen kleinen Beitrag zum Vogelschutz zu leisten! Wer weiß, vielleicht sieht man bald in Neusiedl am See noch viele weitere Nistkästen, die von fröhlichem Vogelgezwitscher belebt werden.