Am 22. April 2026 fand im Festsaal des Rathauses in Oberpullendorf die Bezirksversammlung des Roten Kreuzes statt. Die Veranstaltung war ein Treffpunkt für die engagierten Mitglieder des Roten Kreuzes, wobei 25 von 38 stimmberechtigten Mitgliedern anwesend waren, sodass die Beschlussfähigkeit festgestellt werden konnte. Ein wichtiger Punkt der Versammlung war die einstimmige Annahme des Protokolls der letzten Bezirksversammlung.
Der umfassende Leistungsbericht präsentierte eindrucksvoll die vielfältigen Aufgaben und das bemerkenswerte Engagement der Freiwilligen im Bezirk Oberpullendorf. So sammelten 59 Freiwillige der Team Österreich Tafel insgesamt 74.593 kg Lebensmittel und gaben diese weiter. Im Gesundheits- und Sozialdienst (GSD) waren 17 hauptberufliche Mitarbeiter aktiv und führten beeindruckende 12.075 Hausbesuche durch. Auch der Rettungsdienst konnte mit 24 hauptberuflichen Kräften und 99 freiwilligen Rettungssanitätern auf eine hohe Einsatzbereitschaft verweisen. Unterstützt wurden sie von 14 Zivildienstleistenden sowie Teilnehmern des Freiwilligen Sozialjahres.
Engagement und Unterstützung im Rettungsdienst
Insgesamt wurden 15.059 freiwillige Stunden im Rettungsdienst unentgeltlich geleistet. Die Krisenintervention verzeichnete 26 Einsätze, während die 54 First Responder insgesamt 514 Einsätze hatten. Auch die Jugendarbeit kam nicht zu kurz, denn 40 Kinder in der Jugendgruppe wurden von acht Verantwortlichen betreut. Besonders hervorzuheben sind die 29 Lesepatinnen und Lesepaten, die 176 Kinder beim Lesen begleiten. In Summe engagieren sich 444 Freiwillige in verschiedenen Leistungsbereichen des Roten Kreuzes im Bezirk.
In den Grußworten wurde die hohe Bedeutung der freiwilligen Arbeit eindringlich betont. Stellvertretender Bezirksstellenleiter Roman Kainrath äußerte sich beeindruckt über die geleistete Arbeit und die Herausforderungen, die durch internationale Krisen und unterbrochene Lieferketten entstanden sind. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Musikschule Oberpullendorf unter der Leitung von Barbara Magyar.
Würdigung besonderer Leistungen
Ein besonderes Highlight war die Ehrung von Eva Stifter, die für ihren gespendeten First-Responder-Rucksack gewürdigt wurde. Dieser Rucksack kam bereits 14 Mal zum Einsatz, was die Wichtigkeit schneller Hilfe vor Ort unterstreicht. Stifter berichtete von einem eigenen Unfall und der Notwendigkeit, in kritischen Situationen rasch zu handeln.
Die Versammlung verdeutlichte nicht nur das Engagement der Freiwilligen, sondern auch die Herausforderungen, vor denen das Rote Kreuz steht. Angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen ist eine starke und gut organisierte Hilfsstruktur unerlässlich, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden. Das Rote Kreuz bleibt somit ein unverzichtbarer Pfeiler der sozialen Infrastruktur im Bezirk Oberpullendorf.
Für weitere Informationen zu den Aktivitäten des Roten Kreuzes in Oberpullendorf besuchen Sie bitte die Quelle.