Heute ist der 23. Mai 2026, und in Oberpullendorf ging es im Meisterschaftsspiel der 28. Runde der Burgenland-Energie-Landesliga richtig zur Sache. Der SC Oberpullendorf, der mit einer besorgniserregenden Serie von fünf Niederlagen in Folge ins Spiel ging, wollte unbedingt die Negativspirale stoppen. Auf der anderen Seite stand der ASK Kohfidisch, der aus den letzten fünf Spielen immerhin drei gewonnen hatte und darauf brannte, seine gute Form zu bestätigen und sich im oberen Tabellenmittelfeld zu etablieren.
Das Spiel begann vielversprechend für die Gastgeber. Bereits in der 20. Minute gab es den ersten gefährlichen Freistoß für Oberpullendorf, doch der Torhüter Nico Toth von Kohfidisch zeigte seine Klasse und rettete. Fünf Minuten später scheiterte Kyrylo Yanitskyi am Aluminium – knapp am ersten Tor vorbei! Doch dann, in der 27. Minute, war es Alex Damasdi, der das 1:0 für Oberpullendorf erzielte. Die Freude im Stadion kannte keine Grenzen.
Ein Spiel voller Dramatik
Die Gastgeber blieben am Drücker und erhöhten in der 37. Minute durch Julian Rainer auf 2:0. Doch die Euphorie währte nur kurz, denn fast im Gegenzug netzte Kevin Hasler für Kohfidisch ein und sorgte für den 1:2-Anschlusstreffer. Eine spannende erste Halbzeit, die alle Zuschauer an den Rand ihrer Sitze brachte.
Nach der Pause, im 61. Minute, kam dann Balázs Oláh ins Spiel – und wie! Er traf zum 3:1 für Oberpullendorf. Die Gastgeber hatten mehrere Gelegenheiten, das Ergebnis noch weiter auszubauen, doch Kohfidisch konnte keine weiteren Tore erzielen. So endete das Spiel mit einem überzeugenden 3:1-Sieg für den SC Oberpullendorf, der damit nicht nur die Niederlagenserie beendete, sondern auch die Fans wieder auf seine Seite zog.
Trainerstimmen und Spieler des Spiels
Phillip Moser, der Trainer von Oberpullendorf, lobte die Leistung seiner Mannschaft und sprach von einem gelungenen Turnaround. Auf der anderen Seite war Thomas Polzer, Trainer von Kohfidisch, weniger begeistert und kritisierte die defensive Leistung seines Teams sowie das Fehlen des letzten entscheidenden Passes. Besonders herausragend waren die Leistungen von Balázs Oláh und Alex Damasdi, die sich als Schlüsselspieler erwiesen.
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